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Die »Urban Data Partnership Initiative« arbeitet an der Digitalisierung des öffentlichen Raumes.   -aniaostudio-/ iStock

Die Städte von morgen  

News vom 23. Juli 2020

Unter der Leitung von drei Fraunhofer-Instituten hat sich die »Urban Data Partnership Initiative« gebildet, in der sich insgesamt zwölf Partnerstädte unterschiedlicher Größen auf ihrem Weg zur Smart City zu Themen der Datenverwaltung und -verarbeitung austauschen. Am 23. Juli 2020 findet der nächste digitale Workshop der Partnerstädte und beteiligten Forschungseinrichtungen, darunter auch Fraunhofer FOKUS, statt.  

Nicht nur in Großstädten wie Berlin schreitet die Digitalisierung des öffentlichen Raumes mit großen Schritten voran: auch in ländlichen Gegenden und kleineren Städten entstehen papierlose Büros, werden Bürgerdienste digitalisiert und navigieren Smartphones Verkehrsteilnehmer intelligent an verstopften Straßen vorbei. Bei diesen und weiteren Prozessen der Digitalisierung entstehen jedoch große Mengen von Daten, die einerseits sicher und vertraulich übertragen und verwahrt werden müssen, andererseits jedoch bei richtiger Auswertung echte, derzeit noch nicht ausgeschöpfte Mehrwerte bieten können. 

In dem Morgenstadt-Projekt sind zwölf deutsche Städte vertreten und stehen miteinander und mit Wissenschaftlern in engem Austausch. Die Teilnehmerstädte befinden sich an unterschiedlichen Punkten in der Entwicklung zur »Smart City«: Während einige Partner noch in der Konzeptionsphase stecken, hat z. B. die nordrhein-westfälische Großstadt Solingen bereits eine eigene Datenplattform bereitgestellt. Unterstützung von wissenschaftlicher Seite erhalten die Städte von den Fraunhofer-Instituten in Lemgo (IOSB), Stuttgart (IAO) und Berlin (FOKUS).

Im Rahmen der regelmäßigen digitalen Veranstaltungen haben die Städte die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen auszutauschen, Anwendungsbereiche zu vergleichen und so erfolgsversprechende Ansätze zu übertragen. Die zentralen Themen der Treffen sind einerseits die Data Ownership, bei der es um die Sicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeit der Verwaltungen bezüglich der Daten von Bürgerinnen und Bürgern geht, andererseits aber auch die Urban Data Governance, also die möglichst effektive und effiziente Verarbeitung der erhobenen Daten.

Die involvierten SQC Wissenschaftler sind für die Aktivitäten im Arbeitspaket »Plattform und Architektur«: zuständig, in dem es unter anderem um folgende Aspekte geht: 1) Recherche zum Stand der Technik im Bereich urbaner Datenplattformen und Architekturen, 2) Anforderungsermittlung an urbane Datenplattformen und die dazugehörige Architektur, 3) Einblicke in Aspekte der Datensicherheit und 4) Überblick zu vorhandenen urbanen Datenmodellen.


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