Open6GHub

01. Aug. 2021 bis 31. Juli 2025

Im Projekt »Open6GHub« soll ein holistisches 6G-System entworfen werden, das den Anforderungen der Anwendenden und der Gesellschaft nach 2030 entspricht. Im europäischen Kontext werden damit Beiträge zu einem globalen 6G-Harmonisierungsprozess und -Standard geliefert, der deutsche Interessen im Sinne gesellschaftlicher Prioritäten berücksichtigt und dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und die technologische Souveränität sowie die Position Deutschlands und Europas im internationalen Wettbewerb um 6G stärkt. Zunächst betrachten die beteiligten 17 Projektpartner Anwendungsszenarien in der vernetzten Fabrik, in ländlichen Gebieten und der Landwirtschaft. 

Beim Open6GHub wird ein organisches 6G-Kernnetz erforscht und entwickelt, bei dem insbesondere höchste Anforderungen an Zuverlässigkeit und Flexibilität berücksichtigt werden. Dabei kommt dem Team des Geschäftsbereichs Software-based Networks langjährige 4G- und 5G-Kernnetzkompetenz zu Gute, um die wesentlichen Komponenten für ein organisches, verteiltes 6G-Kernnetz gestalten und diese in die entstehenden Testumgebungen integrieren. Ziel des Open6GHub ist es, im europäischen Kontext Beiträge zu einem globalen 6G-Harmonisierungsprozess und -Standard zu liefern.

Der Open6GHub ist Teil der 6G-Strategie des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), welche über 4 Jahre mit bis zu 250 Millionen Euro gefördert werden soll. An den vier Hubs sind insgesamt rund 50 Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft beteiligt. Projektkoordinator für den Open6GHub ist das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dieser Hub im Einzelnen wird mit 68 Millionen Euro unterstützt. Neben dem Open6GHub ist Fraunhofer FOKUS auch am Hub 6G-RIC beteiligt.