NFDI4DataScience geht in die zweite Förderphase

Forschungsdaten besser nutzen, KI-Forschung stärken

Die Arbeit von NFDI4DataScience (NFDI4DS) wird fortgesetzt: Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat am 10. Juli 2026 die Weiterförderung der NFDI-Konsortien aus der zweiten Förderrunde der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) beschlossen. Gleichzeitig haben Bund und Länder die langfristige Finanzierung der NFDI bis 2038 gesichert.

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Wissenschaftliche Daten, Modelle, Software und andere digitale Ressourcen sollten leichter auffindbar, besser zugänglich und langfristig nutzbar sein.

NFDI4DataScience entwickelt eine Forschungsdateninfrastruktur für die Bereiche Datenwissenschaften und Künstliche Intelligenz. Ziel ist es, wissenschaftliche Daten, Modelle, Software und weitere digitale Ressourcen besser auffindbar, zugänglich und langfristig nutzbar zu machen. Damit schafft das Konsortium wichtige Voraussetzungen für transparente und reproduzierbare Forschung.

Mit der zweiten Förderphase kann NFDI4DS bestehende Dienste weiterentwickeln und neue Angebote für Forschende aufbauen. Eine verlässliche Infrastruktur für Forschungsdaten ist eine zentrale Grundlage dafür, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schneller geteilt, überprüft und für neue Forschungsfragen genutzt werden können. Gerade angesichts der wachsenden Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Wissenschaft gewinnt der verantwortungsvolle Umgang mit Daten, Modellen und Software weiter an Bedeutung.

„Wir freuen uns darauf, unsere Angebote für die Community weiter auszubauen. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen durch generative KI im gesamten Forschungsprozess ist dies wichtiger denn je“, sagt Professorin Sonja Schimmler, Sprecherin von NFDI4DataScience und Gruppenleiterin Forschungsdateninfrastruktur am Fraunhofer FOKUS sowie Principal Investigator der Forschungsgruppe Digitalisierung und Öffnung der Wissenschaft am Weizenbaum-Institut und Gastprofessorin an der Technischen Universität Berlin. 

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