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InDaSpacePlus

Architekturtopologien für Datensouveränität in Geschäftsökosystemen auf Basis des Industrial Data Space

01. Okt. 2017 bis 30. Sept. 2020

Um den immer größer werdenden Ansprüchen von Kunden nachzukommen und in der Industrie innovativ zu bleiben, schließen sich immer häufiger verschiedene Unternehmen zusammen. Diese Geschäftsökosysteme bieten durch ihr hybrides Leistungsangebot einen Mehrwert für Kunden, für die physische Produkte und entsprechende Dienstleistungen individuell zugeschnitten werden.

Die Kooperation der Unternehmen liegt vermehrt im Austausch von Daten begründet. Die Daten gewinnen aber erst an Wert, wenn sie auch verarbeitet werden können. Mit der Möglichkeit eines Austauschs von Daten steigt schließlich der Anspruch die Daten zu schützen und sie zu kontrollieren. Schlüsselfähigkeit für die deutsche Wirtschaft ist daher die Datensouveränität. Daten werden erst nach Anfrage von vertrauenswürdigen zertifizierten Partnern ausgetauscht und der Dateneigentümer, hier das Unternehmen, entscheidet selbst, wer welche Daten für welchen Zeitraum nutzen darf.

Als virtueller Datenraum unterstützt der Industrial Data Space den sicheren Austausch und die einfache Verknüpfung von Daten innerhalb der Geschäftsökosysteme auf Basis von Standards und mit Hilfe gemeinschaftlicher Governance-Modelle. Ziel ist es einen sicheren Datenraum zu schaffen, der Unternehmen verschiedener Branchen und aller Größen eine souveräne Bewirtschaftung ihrer Datengüter ermöglicht. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Vorverarbeitung und Bereitstellung der eigentlichen Daten als Linked Data. Seit Oktober 2015 entwickeln deshalb 12 Fraunhofer-Institute im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes »InDaSpace«, den »Industrial Data Space: einen virtuellen Datenraum«.

Durch die Erfahrungen im Bereich Blockchain unterstützt das Fraunhofer-Institut FOKUS das Projekt bei der Umsetzung von "Sicheren Datendiensten".