AMADEUS

5G-gestützte Drohnenlösung für Rettung und Katstrophenschutz

AMADEUS 5G-Netz über Payload an Schwerlastdrohne am Flugplatz Schönhagen
© Philipp Plum / Fraunhofer FOKUS

Das Projekt AMADEUS (Airborne reMote observAtion anD rEscUe ActivitieS) erforscht und entwickelt moderne Technologien zur Unterstützung von Rettungs- und Einsatzkräften in Katastrophengebieten, im Bevölkerungsschutz sowie bei Großschadenslagen.

Im Mittelpunkt steht eine mobile, drohnenbasierte 5G-Infrastruktur, die als fliegende 5G-Zelle ein autarkes und ortsunabhängiges Kommunikationsnetz bereitstellt. Dadurch wird auch in kritischen Einsatzsituationen eine zuverlässige, sichere und latenzarme Kommunikation ermöglicht. So können Bild-, Video- und Steuerungsdaten in Echtzeit übertragen und Rettungs- und Einsatzkräften miteinander kommunizieren.  

Im Projekt wird ein integriertes Gesamtsystem entwickelt und in umfangreichen Feldversuchen unter realitätsnahen Bedingungen getestet.

Zum Einsatz kommen:

  • Aufklärungsdrohnen, die aktuelle Luftbilder und ein Live-Lagebild liefern
  • Laufroboter, die in schwer zugänglichen oder gefährlichen Bereichen eingesetzt werden können
  • eine gemeinsame Benutzeroberfläche, über die alle Systeme zentral gesteuert und koordiniert werden

Eine Drohne trägt zudem die vollständige Kommunikationsinfrastruktur – vom 5G-Kernnetz bis zur Satellitenanbindung. Dadurch kann im Einsatzfall innerhalb weniger Minuten ein einsatzbereites Kommunikationsnetz aufgebaut werden.

Datenschutz und Datenverarbeitung

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Eindrücke von der AMADEUS-Abschlussveranstaltung

Zum Abschluss des Projekts AMADEUS wurde ein Einsatzszenario unter realitätsnahen Bedingungen demonstriert. Ziel war es, die entwickelten Technologien im Zusammenspiel zu validieren und ihre Leistungsfähigkeit im praktischen Einsatz zu belegen. 

Projektpartner:

  • Fraunhofer FOKUS
  • CADUS e.V.
  • Roboverse Reply
  • TU Berlin

Unterauftragnehmer F&E:

  • MIT GmbH

Das 22-monatige Projekt AMADEUS wurde von der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) nachgelagert zum Bundesministerium des Innern gefördert und von der TH Wildau koordiniert.