Programmiersprache für Quantencomputer »Eclipse Qrisp« integriert NVIDIA »CUDA-Q«

Die Eclipse-Qrisp-Entwicklergemeinschaft hat Eclipse Qrisp, das von Fraunhofer FOKUS initiierte Open-Source-Framework für Quantenprogrammierung, in die NVIDIA CUDA-Q-Plattform für hybrides quanten-klassisches Rechnen integriert. Die Integration wird noch in diesem Jahr öffentlich verfügbar sein.

KI generierter Quantencomputer in Berlin mit Mensch
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Die Integration ermöglicht einen unkomplizierten Arbeitsablauf: Entwicklerinnen und Entwickler schreiben Quantenprogramme in der intuitiven, Python-basierten Sprache von Qrisp und führen sie nahtlos über die leistungsstarken Simulations- und Hardware-Backends von NVIDIA CUDA-Q aus. NVIDIA CUDA-Q ist die Plattform für die Entwicklung und Ausführung hybrider quanten-klassischer Workflows und bietet unter anderem leistungsstarke Backends, die GPU-Beschleunigung nutzen. Die Integration mit Qrisp verbindet ausdrucksstarke, hochrangige Programmierung mit modernsten Ausführungsmöglichkeiten. So können sich Anwender auf das konzentrieren, was sie berechnen möchten, anstatt darauf, wie sie es für eine bestimmte Plattform implementieren müssen.

Über Eclipse Qrisp

Eclipse Qrisp wurde ursprünglich am Fraunhofer FOKUS entwickelt und wird nun unter dem Dach der Eclipse Foundation organisationsübergreifend gemeinsam gepflegt. Das Framework zielt darauf ab, Forschenden und Fachleuten aus verschiedenen Bereichen, wie z. B. der Chemie oder der Finanzbranche, sowie denjenigen, die sich mit Optimierungsproblemen oder maschinellem Lernen beschäftigen, den Zugang zum Quantencomputing durch abstrakte, hochrangige Programmieransätze zu ermöglichen. Da Qrisp auf Python basiert, senkt es die Einstiegshürde im Vergleich zu hardwarespezifischen Ansätzen der Quantenprogrammierung erheblich.

Als Projekt der Eclipse Foundation wird Qrisp offen entwickelt und lebt von den Beiträgen der Community. Fraunhofer FOKUS lädt Forschende, Entwicklerinnen und Organisationen ein, sich dem wachsenden Ökosystem anzuschließen. Sie können das Framework nutzen, Feedback geben oder Code beisteuern.

Ein Tutorial, das den gesamten Arbeitsablauf, vom Schreiben eines ersten Quantenkerns bis zur Erstellung hybrider Variationsalgorithmen, erklärt, wird die Veröffentlichung begleiten.

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