Graphic Lab

Im Graphic Lab werden innovative Visualisierungstechnologien und Möglichkeiten zur Interaktion getestet.  Das Labor verfügt über eine vertikale, transportable Kuppel. Im Labor wird die von VISCOM entwickelte Kalibrierungssoftware genutzt, um auf gekrümmten Bildschirmen Bilder darzustellen, die gestochen scharf und in hoher Auflösung keinerlei Verfälschungen aufweisen. Das Graphic Lab ist der Ort, an dem sich die Forscher von VISCOM sowohl mit Produzenten von neuen Inhalten als auch mit potenziellen Kunden und Partnern treffen, die beabsichtigen, Projektionsumgebungen oder Kuppeln einzusetzen und die von Fraunhofer FOKUS entwickelten Technologien zu nutzen.

Die Projektionstechnologien von VISCOM beschränken sich nicht nur auf Kuppeln. So wurden z. B. im Projekt Virtual Advertising Column neue Möglichkeiten für die digitale Signierung entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Darstellung von Objekten – ähnlich wie bei Hologrammen – mit Hilfe von stereoskopischer Virtueller Realität, die die Betrachtung virtueller Objekte zusätzlich vereinfacht.

Zusätzlich zur Bildprojektion werden im Grafik Labor Simulatoren und Bildverarbeitungssysteme aus der Medizintechnik entwickelt. So erhalten Ärzte die Möglichkeit, Endoskopien virtuell zu üben. Hersteller können die technischen Eigenschaften ihrer zukünftigen Geräte bereits zu einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungsprozess bewerten und verbessern. Das Augenmerk liegt in diesem Zusammenhang besonders auf der Simulation von optischen und medizinischen Eigenschaften sowie der Integration von innovativen, interaktiven Schnittstellen. Bildverarbeitung und Visualisierung sind durch den Einsatz leistungsstarker Graphic Processing Units (GPUs) auch in Echtzeit möglich.

Zubehör:

Hardware: 8 WUXGA active stereo 3D advanced Projektoren

Software: Fraunhofer FOKUS ScreenPlayer, ScreenConfigurator und ShowManager

Prozeduren für Simulatoren und Bildverarbeitung in der Medizintechnik:

Optimierung einzelner Komponenten von Hardware Simulatoren für den Betrieb in 2D und 3D mit Hilfe von hardware-in-the-loop Testmodellen von Organen

Echtzeit Verarbeitung von hochauflösenden Bildern auf den GPUs

Optisches, mit Markierungen arbeitendes Dokumentieren von Bewegungen