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Matthias Heyde/ Fraunhofer FOKUS

Digitale Mobilität: Dynamik im öffentlichen Raum

News vom 22. Jan. 2014

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) veröffentlicht zum Jahresauftakt das Whitepaper »Digitale Mobilität: Dynamik im öffentlichen Raum«. Das Whitepaper erörtert die zentralen Aspekte und Herausforderungen der digitalen Mobilität im öffentlichen Raum und zeigt entsprechende Handlungsfelder sowie Handlungsempfehlungen auf.

Digitale Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und wird zunehmend zum Leitbild der Gesellschaft und zum Innovationstreiber für die Wirtschaft. Sie hat eine enorme Bedeutung für die moderne Gesellschaft. Kommunikation wird individueller und dynamischer und damit steigt auch das Schutzbedürfnis. Neue, die Medienkompetenz fördernde Bildungsmöglichkeiten und technische und organisatorische Rahmenbedingungen spielen hierfür eine Schlüsselrolle.

Dynamische IT-Nutzung durch digitale Mobilität
Mobilität bezeichnet die Möglichkeit zur Bewegung. Digitale Mobilität steht unter anderem für eine technikunterstützte physische Mobilität, die im Gegensatz zur rein physischen Mobilität flexibler ist und dem Nutzer Komfort und neue Optionen gibt. ÖFIT konzentriert sich auf die digitale Unterstützung physischer Mobilität und die mobile Nutzung digitaler Dienste im öffentlichen Raum.

Freier und flexibler Netzzugang
Die stetige Nachfrage nach digitaler Kommunikation führt zu steigenden Anforderungen an die Verfügbarkeit schneller und mobiler Internetzugänge. ÖFIT empfiehlt u.a. die flexible Nutzung des Frequenzspektrums und die Bereitstellung freier Netzzugänge zu optimieren.

Medienkompetenz wird zum Wirtschaftsfaktor
Die umfassende Fähigkeit von Nutzern zur sicheren Kommunikation ist für die Nutzung einer ausgewogenen digitalen Mobilität vorteilhaft. Dabei fördert Medienkompetenz die bewusste Nutzung neuer Technologien und Anwendungen, nimmt Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen und wird somit zunehmend auch zu einem Wirtschaftsfaktor. ÖFIT empfiehlt u. a. die frühzeitige Förderung der Medienkompetenz.

Mobiles E-Government – Heute und Morgen
Das klassische, ausschließlich auf Desktop-Nutzer zugeschnittene E-Government allein wird in Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr akzeptabel sein. Vor dem Hintergrund des im August 2013 in Kraft getretenen E-Government-Gesetzes benennt ÖFIT die wichtigsten aktuellen Herausforderungen und zukünftige Themen für mobiles E-Government im 2-Seiter »Mobiles E-Government«.