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Fraunhofer FOKUS

Ina Schieferdecker auf Ostasien-Reise mit Außenminister Maas

News vom 27. Juli 2018

Auf seiner ersten Ostasien-Reise vom 24. bis zum 26. Juli 2018 wurde Außenminister Heiko Maas von Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen und einer ausgewählten Delegation aus Wissenschaft und Wirtschaft begleitet. Mitglied dieser Delegation war als Sondergast auch Prof. Dr.-Ing. Ina Schieferdecker, Leiterin des Fraunhofer-FOKUS und Gründungsdirektorin des Weizenbaum-Instituts. Neben politischen Programmpunkten, wie dem Gespräch zwischen Heiko Maas und seinem Amtskollegen Taro Kono in Tokio, stand auch das Thema Digitalisierung auf der Tagesordnung. 

Ina Schieferdecker nahm in Tokio an einer Paneldiskussion zum Thema »Künstliche Intelligenz und digitale Welt« teil. In der Residenz des deutschen Botschafters diskutierten auf dem Podium die Teilnehmenden aus Japan und Deutschland die Relevanz von Künstlicher Intelligenz (KI), strategische Entwicklungen und japanisch-deutsche Zusammenarbeit in KI und Digitalisierung. Zu der Expertengruppe gehörten außerdem Tak Umezawa (A.T. Kearney), Hirotaka Hara (Fujitsu), Yoshio Yamawaki (Kabinettsbüro Japan), Joana Breidenbach (betterplace.org) und Michael Bültmann (HERE Deutschland).

Das Thema KI spielt in Japan vor allem eine große Rolle in Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch auf politischer Ebene. Im März 2017 veröffentlichte die japanische Regierung eine »KI-Roadmap«, um bis zum Jahr 2025 und darüber hinaus Künstliche Intelligenz in den Bereichen Produktivität, Mobilität, Gesundheit, Medizin und Pflege zu etablieren und die digitale Vernetzung landesweit voranzutreiben.

In Südkorea fanden Gespräche mit den Vertretern der deutschen Wirtschaft (Bayer, TÜV Süd & Bosch) und bei LG Electronics mit President of Vehicle Components Woo-Jong Lee, Ph.D, statt. Zudem besuchte die Delegation das Big Data Institute der Seoul National University. Das Institut wurde 2014 zur interdisziplinären Forschung zum Thema Big Data vor allem im Kontext von Informatik, Sozialwissenschaften, Ingenieurswissenschaften und Medizin gegründet. Das Forschungsinstitut arbeitet dabei eng mit Universitäten und Einrichtungen weltweit zusammen, beispielsweise der Stanford University oder der Technischen Universität Berlin.