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Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 09/2017

Pflicht in Arbeit. Kür bitte gleich mitdenken.

Liebe Leserinnen und Leser,

kurz vor der Wahl sind alle Augen auf die Zukunft gerichtet. Welche Themen möchten die Parteien angehen? Mit welchen konkreten Maßnahmen wollen sie die Zukunft gestalten? Nun, viel Digitalisierung scheint es in dieser Zukunft nicht zu geben, zumindest gemessen an der Präsenz des Themas im Wahlkampf. Es scheint allen Parteien bedeutsam und wichtig, aber viel konkreter wird es nicht. Daher lassen Sie uns zur Abwechslung mal Bilanz ziehen und fragen: Wo stehen wir mit der digitalen Verwaltung am Ende der 18. Legislaturperiode?

Aus Sicht vieler Bürger und Unternehmen hat sich nicht übermäßig viel geändert. Der Zugang zur Verwaltung ist in weiten Teilen analog. Die eID des Personalausweises und De-Mail führen ein Schattendasein. Formulare und Bescheide werden weiter ausgedruckt und für eine Auskunft muss häufig noch die Akte aus dem dritten Stock geholt werden. Von außen betrachtet ist also nicht allzu viel passiert. Aus der Innensicht stellt sich die Lage schon anders dar, insbesondere wenn man über den Status Quo hinausschaut und laufende Aktivitäten mit berücksichtigt. Ob in Bund, Ländern oder Kommunen, es herrscht fast ein bisschen Aufbruchsstimmung. Viele Punkte aus dem Programm "Digitale Verwaltung 2020" wurden angegangen, zahlreiche Länder und Kommunen haben sich eine Digitalstrategie für die Verwaltung verordnet und auf vielen eGovernment-Großbaustellen herrscht Betrieb: von der E-Akte, über die vielen Projekte zum Prozess-Re-Design oder die so dringend nötige IT-Konsolidierung, bis hin zu den Servicekonten für Bürger und Unternehmen. Die Schwächen sind erkannt und man hat damit begonnen, das in zahlreichen Studien bescheinigte Umsetzungsproblem anzugehen. Dabei hilft auch der in dieser Legislaturperiode entstandene Rechtsrahmen mit den eGovernment-Gesetzen in Bund und Ländern, dem Open Data-Gesetz, dem Onlinezugangsgesetz und dem Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises. Man kann im Einzelnen lange das Für und Wider diskutieren, aber wichtig ist: Es ist ein Momentum erkennbar.

Eines das wir uns erhalten sollten. Denn bei allem Lob für die aktuelle Dynamik: Was wir jetzt umsetzen ist der Pflichtteil und noch nicht die Kür! Und damit sind wir dann doch beim Ausblick. Welche Bundesregierung es auch sein mag, die das Nachfolgeprogramm der "Verwaltung 2020" schreibt, darf den Mut haben, nicht nur das Pflichtprogramm mit aufzunehmen, sondern auch ein Stückchen darüber hinaus zu denken und die Augen auf die Zukunft zu richten. Mit der Automatisierung von Verwaltungsprozessen sind wir erst ganz am Anfang, insbesondere was die Möglichkeiten der Entscheidungsunterstützung anbelangt. Das Potenzial einer datengetriebenen Steuerung wird praktisch noch viel zu wenig genutzt. Proaktive, antragslose Leistungen werden erst mit einer abgestimmten Registerstrategie möglich. Der mobile Zugang ist immer mitzudenken, nicht nur um seiner selbst Willen, sondern auch um die Komplexität von Prozessen und Formularen zu reduzieren. Und: So abgedroschen es auch klingen mag: Bitte den Nutzer immer gleich mit einbeziehen. Das schont Nerven, spart Geld und kann durchaus Spaß machen.

Wenn wir unsere Verwaltungs-IT nicht zyklisch austauschen, sondern weiterentwickeln wollen, sollten wir bei der Pflicht die Kür gleich mitdenken. Schließlich ist die Kür von heute ja vielleicht die Pflicht von morgen. Und übrigens: Gute Arbeitsnachweise eignen sich auch hervorragend als Wahlkampfthema 2021.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen,
Matthias Flügge
Leitung Geschäftsbereich Digital Public Services

Veröffentlichung: Lässt sich Erfolg von Verwaltungsleistungen messen?

Die Kosten- und Leistungsrechnung unterstützt vor allem das Finanzcontrolling und damit die Messung der Effizienz von Verwaltungsleistungen. Für das Fachcontrolling, also die Frage der Effektivität oder Wirksamkeit, müssen neue Methoden und Instrumente gefunden werden, um Verwaltungsleistungen ganzheitlicher betrachten zu können und ihre Qualität dadurch zu sichern. Die neue Publikation „Wirkungsorientiertes Fachcontrolling“ zeigt methodische Ansätze am Beispiel von Hilfemaßnahmen im Bereich der Erziehungshilfe auf.

Die Veröffentlichung kann über folgenden Link bestellt werden: www.bookshop.fraunhofer.de/buch/248367

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Juliane Schmeling (Mail)

Ergonomieprobleme zielgenau visualisieren und beheben

Um ein IT-Produkt zuverlässig auf seine Nutzerfreundlichkeit zu prüfen, ist auf Tests mit tatsächlichen Nutzern kaum zu verzichten. Um die Daten, die in diesen Feldversuchen anfallen, variabel nach unterschiedlichen Nutzergruppen zu clustern und zu visualisieren hat Fraunhofer FOKUS den Usabilizer entwickelt. Die Webanwendung hilft dabei zu erklären, wo einzelne Nutzergruppen, gruppiert nach Zuständigkeit, Alter, IT-Affinität oder anderen Kriterien Schwierigkeiten bei der Anwendung einer Software haben. Zudem erlaubt es Auftraggebern sich über das Tool direkt mit dem Software-Anbieter oder IT-Dienstleister auszutauschen und Lösungsvorschläge für die jeweiligen Änderungsbedarfe zu diskutieren und zu priorisieren.

Weitere Informationen zum Usabilizer finden Sie unter: http://usabilizer.fokus.fraunhofer.de/

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Stefanie Hecht (Mail)

Seminar: Strategische Nutzung von Verwaltungsdaten

Daten sind echte Multitools. Sie entstehen in engen Sachkontexten und lassen sich weit über die ursprüngliche Funktion hinaus nutzen. Gerade bei schwer überschaubaren Aufgaben wie in der strategischen Planung können die richtigen Daten Gold wert sein. Sie können Dokumentations- und Berichtspflichten gegenüber der Politik vereinfachen oder den Informationsfluss mit anderen Behörden verbessern. Bedingung dafür ist, dass Verwaltungsdaten strukturiert gemanagt werden. Das richtige Vorgehen zeigt Fraunhofer FOKUS im Seminar „Strategic Open Government Data Provision“ am 28. September in Berlin.

Mehr Informationen unter: https://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/akademie/open_data_course

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Jens Klessmann (Mail)

Barcamp: IoT aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren

Am 5. Oktober 2017 findet das "IoTcamp 2017" in München statt. Wie im vergangenen Jahr ist auch bei der 2. Ausgabe des von Cassini organisierten Barcamps zum Thema Internet of Things Fraunhofer FOKUS als Knowledge-Partner engagiert. Eingeladen ist ein breites Spektrum aus Akteuren der Wirtschaft, Politik, Medien, Startups und Wissenschaft. Beim Barcamp steht am Beginn der Veranstaltung noch kein Programm fest, sondern die Teilnehmer gestalten dieses vor Ort und sind angehalten, sich selbst aktiv zu beteiligen. Zahlreiche Session Ideen, die unter www.iotbarcamp.de/sessions gesammelt werden, geben bereits einen ersten Überblick der Themen von Prototyping Methoden bis hin zu Geschäftsmodellen.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.iotbarcamp.de

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Roman Konzack (Mail)

Blockchain Live – 6 Einsatzszenarien für den Public Sector

Es wurde schon viel über die Blockchain geredet, es wird Zeit, etwas Konkretes zu zeigen. Fraunhofer FOKUS und die Vitako laden Sie daher am 5. Dezember ein, mit uns konkrete Anwendungsszenarien für den öffentlichen Sektor zu diskutieren. Es erwarten Sie Live-Präsentationen für den Einsatz der Blockchain als Grundbuchregister, als eVoting-Infrastruktur, zur elektronischen Authentifizierung, als Führerscheinregister, als Dokumentensafe und im Zollwesen. Zudem freuen wir uns auf eine spannende Expertendiskussion über Pro und Contra der Blockchain im Public Sector.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.fokus.fraunhofer.de/go/blockchain-live

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Fabian Kirstein (Mail)

@FOKUSpublic – Twitter-Kanal für eGovernment und Public Safety

Mit @FOKUSpublic hat Fraunhofer FOKUS einen neuen Twitter-Kanal für die Digitalisierung im öffentlichen Bereich ins Leben gerufen. Wir berichten hier aus den Geschäftsbereichen Digital Public Services (DPS) und Öffentliche Sicherheit (ESPRI) über aktuelle Forschungsprojekte, Workshops, Schulungen oder Konferenzen. Außerdem berichten unsere Wissenschaftler live von Fach-Events rund um eGovernment und vernetzte Sicherheit und beteiligen sich an aktuellen Digitalisierungsdebatten. Der Kanal wird von unseren Wissenschaftlern selbst administriert.

Hier finden Sie uns: @FOKUSpublic

Folgen Sie uns und kommen Sie gern auch mit Kommentaren, Fragen, Anmerkungen auf uns zu!

Peter Parycek übernimmt die Leitung des Kompetenzzentrums Öffentliche IT

Der renommierte E-Governance-Experte Prof. Peter Parycek hat zum 01. Juli 2017 die Leitung des ÖFIT übernommen. Mit Prof. Peter Parycek hat das Kompetenzzentrum einen profilierten Experten für die Digitalisierung im öffentlichen Raum gewonnen. Als bisheriger Leiter des Departments für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung an der Donau-Universität Krems kennt er die vielfältigen Debatten rund um den Digitalen Wandel sowohl aus öffentlicher Sicht, als auch aus Unternehmensperspektive. Der Rechtsinformatiker bringt überdies viel Praxiserfahrung mit, die er in mehrjähriger Beratertätigkeit, u.a. für das österreichische Bundeskanzleramt, erworben hat. Prof. Parycek zählt zu den führenden Köpfen der Open-Government-Bewegung im deutschsprachigen Raum und hat sich in den Führungsgremien diverser zivilgesellschaftlicher Organisationen einen Namen gemacht.

Die komplette Pressemeldung finden Sie hier: www.oeffentliche-it.de/presseinformation

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Peter Parycek (Mail)

KI-Experten für Umfrage gesucht!

Mit welchen aktuellen Technologien im Bereich KI (Künstliche Intelligenz) wird sich Politik, Wirtschaft und Verwaltung in nächster Zeit beschäftigen müssen? Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT bittet für eine Umfrage KI-Experten um ihre Einschätzung. Auf Basis dieses Expertenwissens soll noch dieses Jahr das "Trendsonar für KI" erscheinen, das einen fundierten Überblick über diese Technologie gibt. Gern nennen wir Sie als Experten in der Publikation und lassen Ihnen ein oder mehrere Printexemplare zukommen.

Zur Umfrage gelangen Sie hier: http://umfrage.fokus.fraunhofer.de/index.php/176167

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Christian Welzel (Mail)

ÖFIT-Konferenz 2017: (Un)berechenbar? Algorithmen und Automatisierung

Algorithmische Prozesse werden immer öfter in sensiblen gesellschaftlichen Bereichen eingesetzt – etwa im Bereich der Medien oder in der juristischen Praxis. In Politik und Medien wird die Übertragung von Entscheidungs- und Bewertungshoheit auf (teil)autonom agierende algorithmische Systeme kontrovers diskutiert. Wo liegen die Chancen und Mehrwerte datengetriebener, algorithmischer Systeme für die bessere Organisation gesellschaftlicher Prozesse, für Öffentlichkeit, Gemeinwohl und Demokratie? Wo liegen die Risiken und unbeabsichtigten Wirkungen? Erfahren Sie mehr und diskutieren Sie mit dem Kompetenzzentrum ÖFIT am 23. November 2017 in Berlin.

Anmeldung und weitere Informationen unter: www.oeffentliche-it.de/veranstaltungen

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Resa Mohabbat Kar (Mail)

Public Sharing – Ein Impuls

Sharing wird zunehmend zu einem gesellschaftlichen Trend: Nutzung statt Eigentum. Cloudspeicher statt Festplatte, oder Carsharing statt Privatauto. In welchen Anwendungsbereichen kann der öffentliche Sektor diese Entwicklung nutzen? Welche Gestaltungsaspekte ergeben sich für die Politik? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie im Impulspapier: "Public Sharing".

Das Impulspapier können Sie unter dem folgenden Link herunterladen: www.oeffentliche-it.de/publikationen

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Christian Welzel (Mail)

Ehrenamtliches Engagement muss auch im Digitalen gestärkt werden: Studie zeigt Möglichkeiten auf

Bürgerschaftliches Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenleben in unserer Gesellschaft. Die digitale Transformation verändert auch das Ehrenamt: Neue Engagementformen und Vereine entstehen. Die entsprechenden Strategien, um dies zu fördern, fehlen auf Bundesebene allerdings noch weitgehend. Eine Studie von betterplace lab, Wikimedia Deutschland und dem Kompetenzzentrum Öffentliche IT am Fraunhofer FOKUS fordert deswegen eine konsequente Förderstrategie in der kommenden Legislaturperiode und zeigt geeignete Handlungsfelder zur Stärkung des digitalen Engagements auf.

Die Studie können Sie unter dem folgenden Link lesen: www.oeffentliche-it.de/publikationen

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Resa Mohabbat Kar (Mail)

Neue Beiträge in der ÖFIT-Trendschau

Mit 3 neuen Beiträgen hält Sie die ÖFIT-Trendschau auf dem Laufenden.

Im Trendthema Neuronale Netze erfahren Sie, wie eine der bekanntesten Technologien der künstlichen Intelligenz funktioniert, welche Einsatzbereiche denkbar sind und wo die Grenzen einer lernenden Maschine liegen.

Das Trendblatt Plattformökonomie behandelt eines der wichtigsten Auswirkungen der Digitalisierung. Digitale Plattformen verkörpern zahlreiche Versprechen und werden jedoch auch zunehmend als Bedrohung für Innovationswettbewerb und eine offene Gesellschaft wahrgenommen.

Im neuesten Trendblatt zum Thema Digital Gender gehen wir der Frage nach, welche Rolle die Geschlechteridentität im Digitalen spielt. Hilft das Internet dabei, Geschlechterungleichheiten oder gar die Geschlechter selbst aufzulösen? Oder bleibt doch alles beim Alten und kulturelle Gepflogenheiten sind mächtiger als moderne Technologien?

Alle Beiträge finden in der ÖFIT-Trendschau unter: www.oeffentliche-it.de/trendschau

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Christian Welzel (Mail)

DPS Newsletter Events

Events

Seminar: "Strategische Bereitstellung offener Verwaltungsdaten"
28.09.2017, Berlin (Info)

IoT Barcamp 2017
05.10.2017, München (Info)

it-sa - IT-Security-Messe
10.-12.10.2017, Nürnberg (Info)

Jahrestagung E-Akte
15./16.11.2017, Berlin (Info)

ÖFIT-Konferenz: Algorithmen und Automatisierung
25.11.2017, Berlin (Info)

Blockchain live
05.12.2017, Berlin (Info)

Fraunhofer FOKUS und Adobe kooperieren  

Adobe wird neuer Partner im Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor. Ein erster thematischer Schwerpunkt der Zusammenarbeit zwischen Adobe und FOKUS wird der Komplex digitale Signaturen sein. Ein Hauptaugenmerk soll dabei auf den verschiedenen Arten der elektronischen Signatur und den entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen liegen. Die eIDAS Verordnung regelt EU-weit die Erstellung, Überprüfung und Validierung von elektrischen Signaturen, Siegeln und Zeitstempeln. Adobe bietet eine Signatur-Lösung an, die diese Anforderungen je nach Bedarf umsetzt. Deren Einbindung in das Fraunhofer eGovernment-Labor befindet sich derzeit in Planung.

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Alexandra Veh (Mail)

Studie: Wie können „digitale Kommunen“ realisiert werden?

Kleine und mittelgroße Kommunen haben oft nicht die Spielräume für Digitalisierung wie etwa Großstädte. Warum es dennoch sinnvoll ist, wo die Mehrwerte liegen, womit man anfangen und wie man vorgehen sollte - dazu gibt die aktuelle Studie „Digitale Kommune“ Auskunft. Für die Untersuchung des langjährigen eGovernment-Laborpartners city & bits und Studierenden der Hochschule Kehl wurden kommunale Verantwortungsträger in Baden-Württemberg zu Digitalisierungsthemen befragt.

Die Ergebnisse und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen finden Sie zum Download unter: https://stadtundnetz.files.wordpress.com/2017/05/ratgeber-digitale-kommune-hs-kehl-fachprojekt-44.pdf

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Jens Mofina (Mail)

Materna stellt Grundbuchszenario für die Blockchain vor

Der Dortmunder IT-Dienstleister Materna GmbH arbeitet an Anwendungsszenarien mit Blockchain-Technologien für den Einsatz in Behörden und Unternehmen. Zur Evaluierung von Blockchain-Projekten setzt Materna auf branchenunabhängige Innovationsworkshops. Ein aktuell in der Entwicklung befindliches Beispiel ist ein Szenario für die Minimierung von Abstimmungsaufwänden zwischen Grundbuchämtern und Energie-Infrastruktur-Unternehmen (z.B. beim Bau von Gasleitungen, Stromtrassen etc.). Erstmals vorgestellt wird dieser Use Case auf der „Blockchain-Live“ Veranstaltung am 5. Dezember bei Fraunhofer FOKUS.

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Andrea Siwek-Schmidt (Mail)

EMM-System ist ein Eckpfeiler bei der Erfüllung der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO/ GDPR), die ab Mai 2018 in allen EU-Staaten in Kraft tritt, werden die Aufgaben im mobilen Datenschutz größer. Organisationen können diese verschärften Anforderungen nur mit geeigneten Datenmanagementlösungen zuverlässig umsetzen. Durch den Einsatz eines modernen EMM-Systems wird die sicherheitstechnische Verarbeitung, Speicherung und Kontrolle personenbezogener Daten auf mobilen Endgeräten, in Apps und Cloud-Verzeichnissen, das Erzwingen einheitlicher Sicherheitsrichtlinien sowie die Erkennung von Datenschutzverletzungen erleichtert, da technische Vorgänge hierfür bereitgestellt und automatisiert werden. MobileIron und Fraunhofer FOKUS arbeiten gemeinsam im eGovernment-Labor an Szenarien für mobiles Government auf Basis von EMM-Systemen.

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Stratos Komotoglou (Mail)

„Krypto-Charta“: eGov-Laborpartner unterstützen Verschlüsselung  

Für den Schutz von Daten gegen Diebstahl ist Verschlüsselung ebenso unerlässlich, wie für vertrauenswürdige Kommunikation. Dabei steht mehr und bessere Verschlüsselung im geschäftlichen wie im privaten Umfeld nicht nur auf der politischen Agenda, etwa in der Digitalen Agenda 2014-2017, sondern auch auf der vieler Industrieunternehmen. So bekennen sich diverse Partner im eGovernment-Labor im Rahmen der Krypto-Charta zu sicherer Kommunikation, insbesondere durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Unterzeichner der Krypto-Charta bekennen sich zu acht fundamentalen Grundsätzen rund um Verschlüsselung, wie Transparenz, Einfachheit und vor allem zur Stärkung des Bewusstseins für das Thema. Aus dem eGovernment-Labor engagieren sich zum Beispiel Mentana-Claimsoft, Governikus, Procilon, der Deutschland sicher im Netz e.V. und die Bundesdruckerei.

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Nadine Wennigsen (Mail)