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Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 6/2016

Warum Politik und Verwaltung über IoT nachdenken sollten

Liebe Leserinnen und Leser,

die Telekom kooperiert mit dem Fahrrad-Hersteller ZEG bei der Vernetzung von E-Bikes. Die Allianz und Panasonic haben auf Basis eines Smart-Home-Szenarios einen Notfallservice für die Opfer von Wohnungseinbrüchen erarbeitet. Und Krankenkassen wie die AOK fördern die Anschaffung von Gesundheitsapps oder Smart Watches mit bis zu 50 Euro, denn die hier erfassten Vitaldaten sind wertvoll. Im Schatten der großen Debatte um Industrie 4.0 bringt das Internet of Things (IoT) längst auch fernab der industriellen Nutzung immer neue Anwendungen und Geschäftsmodelle hervor.

Doch was bedeutet das für Staat und Verwaltung?

Natürlich kann er selbst diese Technologien nutzen, um leistungsfähiger zu werden. Mehr noch – er sollte ihre Entwicklung sogar aktiv mitgestalten. Modelle wie das Krankenkassenbeispiel müssen jeden Datenschützer aufhorchen lassen. Und bei der Modernisierung urbaner Prozesse, der Smart City, ist IoT der zentrale Baustein. Bedarfsorientierte Verkehrssteuerung, Energieversorgung oder Müllabfuhr wird es zukünftig ohne vernetzte Sensorik nicht geben. Darum müssen wir uns frühzeitig Gedanken machen: Welche Dinge im öffentlichen Raum sollen digital identifizierbar sein? Welches sind die relevanten Standards, technologischen Komponenten und Plattformen und wo fehlen sie? Welche Beschaffungen müssen heute schon IoT-fähig sein? Und schließlich, wer ist wofür im Einzelnen zuständig: Bund, Länder, Kommunen?

Die Ausgestaltung von technischen Konzepten und Geschäftsmodellen im Internet der Dinge kann nicht alleine durch die Privatwirtschaft erfolgen. Dazu sind deren Auswirkungen zu weitreichend. Das Internet der Dinge kann nicht losgelöst von anderen IT-Entwicklungen, organisationalen Prozessen, gesellschaftlichem Bedarf und politischer Verantwortung betrachtet werden. Anwendungsgebiete finden sich über alle Politikfelder hinweg. Staat und Verwaltung sollten das ernst nehmen und eine gesellschaftliche Debatte anstoßen, die nach den Licht- und Schattenseiten fragt und ein wünschenswertes Maß an digitaler Vernetzung auslotet. Eine kleine Hilfe dazu kann das aktuelle Whitepaper „Public IoT – Das Internet der Dinge im öffentlichen Raum“ von Fraunhofer FOKUS bieten.

Eine spannende Lektüre wünschen Ihnen
Matthias Flügge und Jens Fromm
Leitung Geschäftsbereich Digital Public Services (DPS)

Berliner Jugendhilfe geht in den Live-Betrieb

Fast 2.000 Mitarbeiter in den 12 Berliner Bezirken gewähren im Jugendwesen Hilfen zur Erziehung im Umfang von ca. 1 Mrd. Euro im Jahr. Als Teil der »Integrierten Software Berliner Jugendhilfe (ISBJ)« geht nun ein neues IT-Fachverfahren für die Jugendhilfe in den Wirkbetrieb. FOKUS hat die Leistungsbeschreibung erarbeitet, das Ausschreibungsverfahren inkl. der Teststellungen begleitet und die Qualitätssicherung für die Anpassung der beschafften Software übernommen. Zudem hat FOKUS am Sicherheitskonzept sowie an den Abstimmungen mit Gremien und dem Berliner Datenschutzbeauftragten intensiv mitgewirkt.

Hochwasserschutz: FOKUS unterstützt LHW bei der Modernisierung des Messnetzes

Fraunhofer FOKUS begleitet die Rekonstruktion des Fernmessnetzes für Oberflächengewässer und Grundwasser des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW). Bis Ende 2018 werden insgesamt 79 Messstellen modernisiert, damit diese schneller und zuverlässig ihre Messwerte per Fernübertragung zur Verfügung stellen. Diese Daten werden sowohl für die Arbeit der Hochwasservorhersagezentrale als auch für die Veröffentlichung im Internet genutzt. Für die hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit der Messwerte sind Redundanzkonzepte geplant, bei denen Messwerte mehrfach erfasst, parallel verarbeitet und über Mobilfunk sowie kabelgebunden übertragen werden.

EAGLE – Neue Lern- und Wissensplattform sucht Gemeinden

Um den Wissenserwerb und -austausch in Verwaltungen im ländlichen Raum zu vereinfachen, hat das EU-geförderte Projekt EAGLE eine Lern- und Wissensplattform entwickelt. Auf Basis einer Open-Source-Software bietet sie Nutzern die Möglichkeit, freie Lerninhalte untereinander zu tauschen, erfahrene Kollegen zu kontaktieren und sich mit Mitarbeitern anderer Gemeinden zu vernetzen. Interessierte Kommunen sind nun eingeladen, EAGLE ab Ende Juni für 2 Monate zu nutzen und zu testen. Der Prototyp ist zudem im FOKUS eGovernment-Labor zu besichtigen.

​European Data Portal: Offene Daten europaweit in 9 Sprachen suchen

Das Europäische Open Data Portal ist ergebnisreich in den Regelbetrieb gestartet. Seitdem im Februar die Version 1.0 des Portals online gegangen ist, ist die Datensatzmenge um rund 10 Prozent auf 448.000 angestiegen. Auch die Anzahl der wiederkehrenden Nutzer ist deutlich gewachsen. Bislang in sechs Sprachen verfügbar, wird das Portal nach Analyse der meistgenutzten Browsersprachen seit Beginn dieser Woche um Niederländisch, Schwedisch und Slowakisch erweitert. Ein Highlight des European Data Portals ist das von Fraunhofer FOKUS entwickelte MQA-Tool, das die Qualitätsbewertung der verfügbaren Metadaten optimiert.

Politik evaluieren: Policy Compass geht online

Lassen sich die Auswirkungen politischer Entscheidungen messen? Mit Policy Compass geht jetzt ein Portal online, das es erlaubt, Korrelationen zwischen politischen Entscheidungen und statistischen Entwicklungen anhand von Open Data sichtbar zu machen und weitere Entwicklungen abzuschätzen. Im EU-geförderten Projekt Policy Compass wird mit sieben Partnern und unter der Leitung von Fraunhofer FOKUS eine Reihe nützlicher Werkzeuge für Politiker, Journalisten und Bürger entwickelt.

STREETLIFE-Routenplaner-App in Berlin pilotiert

Wie komme ich schnell, sicher und nachhaltig durch Berlin? Das EU-Forschungsprojekt STREETLIFE unter der Leitung von Fraunhofer FOKUS hat eine mobile Routenplaner-App bereitgestellt, die verschiedene Verkehrsmittel unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit kombiniert. Jeder Nutzer der STREETLIFE-App konnte in der Pilotphase bis Ende Mai automatisch an einem Wettbewerb teilnehmen: Die meisten zurückgelegten Fahrradkilometer wurden mit einer Baumpatenschaft belohnt.

FOKUS und Microsoft erarbeiten nachweisbare Regelkonformität bei Datennutzung

Damit zwischen Cloud-Dienstleistern, Kunden und Nutzern ein Vertrauensverhältnis entstehen kann, muss die Verwendung von Datenklassen wie Benutzer-, Kunden- oder abgeleiteten Daten transparent beschrieben werden. Zusammen mit Microsoft implementiert FOKUS im Projekt DUCK (Data Use Declaration Checker) ein Expertensystem, das Aussagen über Datennutzung auf Konformität von Regularien wie der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung überprüft. Solche Aussagen basieren auf den in dem internationalen Standard ISO/IEC 19944 „Cloud services and devices: data flow, data categories and data use” definierten Begriffen.

Neues Whitepaper: Public IoT – Das Internet der Dinge im öffentlichen Raum

Viele Dinge, d.h. physische Objekte, sind in der Industrie und Logistik heute schon hochgradig digital vernetzt – im Internet of Things (IoT). Die daraus entstehenden neuen Datenflüsse haben auch Implikationen für Politik und Verwaltung. Die Broschüre „Public IoT –Das Internet der Dinge im öffentlichen Raum“ strukturiert das Thema für den öffentlichen Sektor, indem sie begriffliche Klarheit schafft sowie politische Handlungsfelder und Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Domänen benennt, darunter Verkehr, Umwelt, Gesundheit, Energie u.v.m. Die Publikation ist in Zusammenarbeit mit den Partnern des eGovernment-Labors entstanden.

Dr. Yury Glikman als Präsident des OW2-Konsortiums wiedergewählt

Mit Dr. Yury Glikman, Leiter der Arbeitsgruppe Open Service Engineering, stellt Fraunhofer FOKUS erneut den Präsidenten des internationalen OW2-Konsortiums. OW2 gehört mit mehr als 2000 Mitgliedern zu den weltweit wichtigsten Open Source Communities. Das Konsortium bringt Software-Entwickler aus der ganzen Welt zusammen, die gemeinsam industrietaugliche Open Source Middleware und Software-Infrastruktur entwickeln und für jeden bereitstellen. Dr. Yury Glikman ist bereits seit vielen Jahren Vorstandsmitglied im Konsortium und wurde im Frühjahr 2015 Nachfolger des ehemaligen OW2-Präsidenten Prof. Huaimin Wang.

Das ÖFIT-Trendsonar der IT-Sicherheit

Welche IT-Sicherheitstechnologien versprechen auch morgen noch hinreichenden Schutz? Welche Trends lassen sich beobachten und wie steht es mit Angebot, Nachfrage und Standardisierung? Das ÖFIT-Trendsonar beschreibt und bewertet 32 Technologietrends und gibt damit Impulse sowohl für die Ausrichtung der eigenen IT-Systeme als auch für die zukunftsbezogene Gestaltung der IT-Sicherheitspolitik.

Aktuelle ÖFIT-Trendschau zu Microservices veröffentlicht

Microservices (μServices) sind funktional stark fokussierte Software-Bausteine, die von kleinen Teams entwickelt und zu einem Gesamtsystem flexibel kombiniert werden können. Liegt darin die Lösung für aktuelle und zukünftige Herausforderungen an die IT – oder wird die Komplexität nur auf eine andere Ebene verlagert? Mit dieser und anderen Fragen zur Relevanz von Microservices beschäftigt sich das aktuelle Themenblatt der ÖFIT-Trendschau.

Neues Trendblatt: Blockchain

Die Blockchain gilt als neuer Stern am Himmel der IT-Szene. Bekannt vor allem als Grundlage der Kryptowährung Bitcoin, wird ihr das Potenzial zugesprochen, ganze Wirtschaftszweige zu verändern: Klassische Banken sollen durch die Blockchain-Technologie ersetzt und smarte Verträge darüber abgewickelt werden können. Eine komplexe Technologie, die völlig ohne zentrale Instanzen auskommen will, verspricht neue Freiheiten und Transparenz. Doch wie funktioniert die Blockchain? Handelt es sich wirklich um einen Mechanismus, der die Gesellschaft nachhaltig verändern wird – oder doch nur um eine verteilte Datenbank, wie es sie schon lange gibt?

ÖFIT präsentiert mögliche Verwaltungszugänge der Zukunft

Unter dem Titel „Digitaler Verwaltungszugang 2025“ hat das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) von Fraunhofer FOKUS mögliche Szenarien zukünftiger Verwaltungszugänge entwickelt. Diese reichen von der klassischen Suchmaschinenanwendung über einen Leistungsverbund der Länder bis hin zu einem bundesübergreifenden Lebenslagenportal. Interessierten können wir die Szenarien auf Anfrage anhand eines interaktiven Demonstrators im ÖFIT-Labor vorstellen.

Arena der Lösungen auf dem Zukunftskongress Staat und Verwaltung

Wer sich einen Überblick über konkrete eGovernment-Lösungen verschaffen möchte, sollte auf dem diesjährigen Zukunftskongresses Staat & Verwaltung (am 21. und 22. Juni 2016 im bcc Berlin Congress Center) auch die Arena der Lösungen im Blick haben. Moderiert von Fraunhofer FOKUS werden hier zahlreiche Produkte von den Herstellern zumeist live präsentiert. Dabei gibt es vier Themenkategorien: „IT-Konsolidierung“, „IT-Sicherheit“, „Verwaltungsdienste“ sowie „Management und Struktur“. Unter den Teilnehmern sind auch zahlreiche Partner des eGovernment-Labors wie die init AG, Partnerschaften Deutschland, MobileIron, Materna, Microsoft, Procilon, Bundesdruckerei, Cassini, Atos, EMC, Vitako und das ITDZ Berlin.

E-Akte Praxistag für Kommunen in NRW

Wie finden Kommunen die passende E-Akte-Lösung und was ist bei der Einführung zu beachten? Auf dem E-Akte Praxistag am 15. Juni in Recklinghausen informiert die PDV-Systeme GmbH gemeinsam mit der GKD Recklinghausen, Fraunhofer FOKUS und führenden Partnern der kommunalen IT über die Blaupausen zur erfolgreichen Einführung der E-Akte. Der Praxistag richtet sich an kommunale Anwender und Entscheider aus allen Fachbereichen.

Open Source-Marktplatz AppHub lädt F&E Projekte zum PlugFest

Der AppHub Marktplatz für europäische Open Source Software stellt einen Kommunikationskanal für F&E Projekte und Initiativen zur Verfügung, die in Kontakt mit potentiellen Nutzern und Entwicklern kommen wollen. Das AppHub PlugFest am 13. und 14. Juni bei Fraunhofer FOKUS richtet sich einerseits an Projektverantwortliche, die den Marktplatz als Verbreitungs- und Marketinginstrument nutzen wollen, andererseits an Entwickler, die Interesse an der automatischen Deployment-Funktion des Marktplatzes haben.

Veranstaltungen im Überblick

Fachkonferenz: "Bürgernahe Sicherheit für Städte und Gemeinden"
9. Juni 2016, Berlin (Link)

AppHub PlugFest
13. Juni 2016, Berlin (Link)

E-Akte Praxistag in Recklinghausen
15. Juni 2016, Recklinghausen (Link)

Zukunftskongress Staat & Verwaltung
21./22. Juni 2016, Berlin (Link)

KITS-Konferenz 2016: "Macht die Digitalisierung sicherer!"
30. Juni 2016, Berlin (Link)

Fachtagung IT-Beschaffung
28./29. September 2016, Berlin (Link)

Nationaler IT-Gipfel
16./17. November 2016, Saarbrücken (Link)

Cassini Consulting und Fraunhofer FOKUS kooperieren im eGovernment-Labor

Aufbauend auf der erfolgreichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Bereich IT-Konsolidierung haben Cassini Consulting und Fraunhofer FOKUS beschlossen, ihre Kooperation zu vertiefen. Im Rahmen des eGovernment-Labors möchten beide künftig neue IT-Trends für die öffentliche Verwaltung erschließen. Cassini ist ein aufstrebendes Beratungsunternehmen im Management- und Technologiebereich und entwickelt Geschäftsmodelle und Strategien für die Wirtschaft ebenso wie für die öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen ist zentraler Partner des Bundes in unterschiedlichen Fragen des digitalen Wandels.

:::output.ag gewinnt Best-Practice-Projektwettbewerb der Initiative Intelligente Vernetzung

Die :::output.ag hat mit ihrer Lösung :::(bit)kasten den 1. Preis des Best-Practice Projektwettbewerbs der Initiative Intelligente Vernetzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gewonnen. Der :::(bit)kasten fungiert als intelligente „Sammelstelle“ für analoge und digitale Verwaltungspost und zeitgleich als Ausgangskanal hin zum Bürger. Digitale Verwaltung von Anfang bis Ende. Interessierte können die Lösung als Teil eines gemeinsamen Anwendungsszenarios im eGovernment-Labor besichtigen.

Sichere Mobile Content Lösung für die E-Akte Public

Die eGovernment-Labor-Partner Mobilelron und T-Systems haben die mobile Anwendung der E-Akte Public als sichere Mobile Content Lösung umgesetzt. Das bedeutet einen einfachen und mobilen Zugriff auf die Daten bei gleichzeitigem Schutz der Übertragung und auf dem Endgerät. Die Verbindung zwischen Anwendung und Behördennetzwerk erfolgt verschlüsselt: über ein Virtual Private Network (VPN) bzw. per App Tunnel. So können Behördenmitarbeiter nicht nur sicher auf Akten zugreifen, sondern auch von unterwegs digital zusammenarbeiten.

Mobiles E-Akte-Szenario von IBM im Schaufenster E-Akte

Fraunhofer FOKUS und IBM werden als langjährige Partner im FOKUS eGovernment-Labor nun auch im Rahmen des Schaufensters E-Akte zusammenarbeiten. Die E-Akte Lösungsplattform der IBM schlägt die Brücke zwischen agiler Bürokommunikation und strukturierten Fachverfahren auch unter Nutzung von mobilem Arbeiten in einer sicheren Umgebung. Ein gemeinsam entwickeltes Anwendungsszenario zur fall- bzw. aufgabenbezogenen Bearbeitung von Geschäftsprozessen kann auf Nachfrage live im eGovernment-Labor besichtigt werden. Zudem wird es am 28. Juni von Dr. Michael Tschichholz (FOKUS) und Tobias Grahl (IBM) im Webinar „E-Akte Lösungsplattform mit Microsoft Explorer Integration“ vorgestellt.

Materna stellt E-Akte-Lösungen vor

Auf dem Zukunftskongress in Berlin (21./22.6.) wird Materna gleich zwei Lösungen aus dem Schaufenster E-Akte von Fraunhofer FOKUS vorstellen. Während das E-Akte-Basispaket auf Microsoft SharePoint basiert, richtet sich die neue Lösung nscale eGov, die exakt für die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung entwickelt wurde, an alle, die kein SharePoint nutzen. Anwendungsszenarien zu beiden Lösungen können zudem auch im Schaufenster E-Akte besichtigt werden.

Nutzerzentrierte Fachverfahren: Checklisten statt Prozessablaufdiagramme

Fachverfahren bauen üblicherweise auf klassischen Swim-Lane-Diagrammen, d.h. relativ starr definierten Prozessabläufen auf. Im dänischen State Administration wurde nun das Fachverfahren für Ehescheidungen mithilfe der Software cBrain F2 als flexible Checkliste durchgängig digital abgebildet und teilautomatisiert. Dadurch ließen sich Bearbeitungszeiten deutlich reduzieren, Interoperabilitätsprobleme beheben und eine sehr kurze Einführungsphase erreichen. Die Lösung wurde für den dänischen Digitalisierungspreis nominiert. Interessierte können sich cBrain F2 auch im eGovernment-Labor ansehen.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert procilon-Lösung

Mit der Technischen Richtlinie TR-03125 (ESOR) hat das BSI einen Standard festgelegt, der „Beweiswerterhaltung kryptographisch signierter Dokumente“ bis zum Ende von langen Aufbewahrungsfristen definiert. Nun wurde durch das BSI die Konformität der procilon-Software proNEXT Archive Manager bestätigt und die Produktzertifizierung erteilt. Davon profitieren Anwender aus dem öffentlichen Sektor, die vollständig digitalisierte Prozesse bis hin zur sicheren elektronischen Aktenführung und Aufbewahrung nutzen oder einführen wollen.

21.000 Formulare im Monat: Formularserver der cit erfolgreich in Bayern im Einsatz

Die cit GmbH zieht ein positives Fazit aus der Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ). Als zentraler IT-Dienstleister für die Verwaltung und Gerichte in Bayern betreibt das IT-DLZ u. a. seit einigen Jahren den Formularserver cit intelliForm zur Verwaltung und Publikation elektronischer Formulare und Formularassistenten für eGovernment-Anwendungen. Seit 2013 konnte die Zahl der durchschnittlich pro Monat eingereichten elektronischen Formulare vervierfacht werden. Fraunhofer FOKUS und die cit GmbH arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich im Bereich innovative Bürgerdienste zusammen.