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Max Lautenschläger / Fraunhofer FOKUS

eGovernment-Newsletter 02/2019

In der digitalpolitischen Echoblase

Möchten Sie noch heute Abend eine Diskussionsveranstaltung zu Künstlicher Intelligenz (KI) oder Blockchain besuchen? Sie werden sicherlich spontan eine finden. Oder auch mehrere.

Zweifelsohne liegen große Potenziale in der KI. Und auch die Blockchain wird für bestimmte Anwendungsfelder neue Möglichkeiten schaffen. Dennoch scheint es, als bildeten sich um bestimmte Themen herum digitalpolitische Echoblasen.

So führte ich vor einiger Zeit auf dem Weg zu einer jährlich stattfindenden Digitalgroßveranstaltung zufällig ein Gespräch mit meinem Sitznachbarn, der über eines der Hauptexponate der Veranstaltung berichtete. Ich fragte, ob denn da auch KI zum Einsatz käme, wo dies doch das Hauptthema der Veranstaltung sei. Die Antwort lautete, dass es ganz schön schwer gewesen sei, »da noch KI reinzubekommen«. Ein typischer Fall von »Lösung sucht Problem«.

In einem ähnlichen Licht erscheint die plakative Forderung, es müsse in Deutschland mehr KI-Startups geben. Na ja. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese dann auch noch eine Idee für ein konkretes Produkt beziehungsweise für einen Kundennutzen haben. Und warum braucht Deutschland nun unbedingt eine Blockchain-Strategie? Warum nicht auch eine Usability-Strategie oder eine Plattform-Strategie?

Die Konzentration des öffentlichen Diskurses auf wenige Trendthemen führt leider auch dazu, dass jeder glaubt, etwas dazu sagen zu müssen und dann gerne alles durcheinandergeworfen wird. Immer wieder wird von der Blockchain als Währung der Zukunft berichtet. Oder es ist neuerdings von KI da die Rede, wo zum Teil seit Jahrzehnten starre prozedurale Entscheidungsalgorithmen zum Einsatz kommen. Bei Bürgerinnen und Bürgern führt das zu einer übersteigerten Vorstellung davon, was Maschinen alles können und zu einer diffusen wahrgenommenen Bedrohung durch neue Technologien.

Auch in der digitalen Verwaltungsmodernisierung wird vermehrt über Trendthemen wie KI und Blockchain gesprochen. Und das ist auch gut so, wenn damit Probleme angegangen werden, an denen man sich bislang erfolglos die Zähne ausgebissen hat. Wichtig ist auch der intensiv geführte Diskurs zu ethischen Fragen der Entscheidungsautomatisierung oder zur Demokratisierung von Intermediären. Nicht selten stellt sich aber auch der Verdacht ein, dass mit aller Wucht versucht wird, die Blockchain oder KI in Projekte zu pressen, nur um damit eine Pressemeldung zu generieren, auf politische Agenden zu rutschen oder förderfähig zu werden. Das wird uns nicht weiterbringen.

Glücklicherweise ist in den letzten Jahren so richtig Dampf in die Verwaltungsdigitalisierung gekommen. In den Nutzungszahlen dürfte sich das erst in den kommenden Jahren niederschlagen. Das Erfolgsrezept liegt aber klar in der Nutzerorientierung und weniger darin, ob nun die Blockchain oder ein KI-Algorithmus im Hintergrund läuft. Daher also bitte auch in Zukunft den Nutzer immer ganz nach vorne stellen. Der überlebt alle Trends und Hypes.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen,

Matthias Flügge
Leitung Geschäftsbereich Digital Public Services

CertLab: Zusammenarbeit mit BSI bei Common Criteria-Prüfbegleitung verlängert

Als nationale IT-Sicherheitsbehörde erteilt das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) Sicherheitszertifikate für informationstechnische Produkte wie Smart Cards, Smart Meters und Firewalls. Seit acht Jahren arbeitet das BSI dazu mit Fraunhofer FOKUS zusammen und hat nun den Rahmenvertrag mit dem Institut verlängert: Um der wachsenden Anzahl an Zertifizierungsverfahren für IT-Sicherheitsprodukte gerecht zu werden, betraut das BSI Fraunhofer FOKUS auch weiterhin mit der Prüfbegleitung bei der Evaluierung von Software- und Hardware-Produkten nach den international standardisierten Common Criteria. Das CertLab ist die einzige Einrichtung, die diese Aufgabe außerhalb des BSI ausführt.

Mehr Informationen finden Sie unter:
https://www.fokus.fraunhofer.de/de/dps/themen/certlab

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Nadja Menz (Mail)

Fraunhofer FOKUS stellt modernes Datenmanagement-Ökosystem piveau bereit

piveau ist als Plattform für die Datenverwaltung im öffentlichen Sektor entwickelt worden. Sie bietet Komponenten und Werkzeuge für die Unterstützung der kompletten Verarbeitungskette von der Erfassung, Aggregation und Bereitstellung bis zur Nutzung von Daten. Datenportale und internes Datenmanagement können durch piveau flexibel und leistungsstark in der Cloud oder in der Organisation verwendet werden. Die von Fraunhofer FOKUS entwickelten Konzepte und Komponenten kommen bereits in unterschiedlichen Projekten, wie dem Europäischen Datenportal oder WindNode, zum Einsatz.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.piveau.de/

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Dr. Jens Klessmann (Mail)

Umsetzungsleitfaden zur Veröffentlichung von Industriedaten

Private Unternehmen treten bisher nur vereinzelt als Bereitsteller von offenen Daten auf. Mit steigender Bedeutung von fortgeschrittener Datenanalyse und wachsendem Datenaustausch im Industriesektor werden sich neue Strategien für den freien Zugang zu bisher geschlossenen Daten entwickeln. Eine zentrale Rolle wird dabei insbesondere eine effektive und nachhaltige Integration in bestehende Prozesse spielen. Hier kann International Data Spaces unterstützen – ein virtueller Datenraum, der den sicheren Austausch und die einfache Verknüpfung von Daten in betrieblichen Ökosystemen ermöglicht. Die Spezifikationen und die Softwarearchitektur des International Data Spaces können als Grundlage für den Aufbau eines Industrie-Open-Data-Ökosystems fungieren. Die Studie »Open Data Spaces – Towards the IDS Open Data Ecosystem« analysiert den aktuellen organisatorischen und technischen Stand von Open Data, erläutert die Potentiale des International Data Spaces für die Veröffentlichung von offen Industriedaten und entwirft einen praktischen Umsetzungsleitfaden.

Sie finden sie Studie unter: https://www.internationaldataspaces.org/publications/study-open-data-spaces-towards-the-ids-open-data-ecosystem/

Mehr zur International Data Spaces Association finden Sie hier:
https://www.internationaldataspaces.org/

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Fabian Kirstein (Mail) / Nadja Menz (Mail)

Open Data: Wie lässt sich die Bereitstellung verbessern?

Bei Open-Data-Vorhaben kann bereits die Datenerfassung und -aufwertung sehr aufwendig sein. Um die Qualität der veröffentlichten Daten sicherzustellen, benötigen Behörden deshalb eine geeignete IT-Unterstützung: Unterschiedliche IT-Werkzeuge können dabei sowohl bei der Erfassung als auch bei der Bewertung und Aufwertung inklusive Anonymisierung von Datensätzen hilfreich sein – bei all diesen Schritten ist zumindest eine Teilautomatisierung vorstellbar. Mehr darüber, wie diese Werkzeuge für Datenbereitsteller gebündelt und flexibel nutzbar gemacht werden können, sowie über die Fraunhofer FOKUS-Aktivitäten hierzu, lesen Sie in einem Beitrag für die Dezemberausgabe der Zeitschrift Kommune21 von Dr. Jens Klessmann, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs Digital Public Services bei Fraunhofer FOKUS.

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Dr. Jens Klessmann (Mail)

Intelligenter Sprachassistent für Bürgerdienste

Ab März 2019 arbeiten Fraunhofer FOKUS und das Fraunhofer IDMT gemeinsam an dem Projekt »Sprachassistent für Bürgerdienste« (Speech Assistance 4 Citizen Services (S4CS)). Ziel ist es, ein System zu entwickeln, das den Bürger bei der Beantragung von Verwaltungsdienstleistungen durch einfache und intelligente Kommunikation in natürlicher Sprache unterstützt. Um das zu erreichen, wird die von Fraunhofer IDMT entwickelte lokale, stabile Sprachanalyse (speech-to-text) mit der von Fraunhofer FOKUS entwickelten intelligenten Kommunikation und regelbasierten Verarbeitung der Bürgeranfragen kombiniert. Erste Erfahrungen dazu wurden bereits mit dem Demonstrator „Assistent, mach mal Elterngeld“ gesammelt, der im Rahmen des Kompetenzzentrums Öffentliche IT erstellt wurde. Das Projekt wird vom Fraunhofer-Forschungscluster Cognitive Internet Technologies (CIT) innerhalb des Forschungszentrums Maschinelles Lernen gefördert.

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Horst Friedrich (Mail)

»Resozialisierung durch Digitalisierung« geht in die nächste Phase

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotierung des Forschungsprojekts »Resozialisierung durch Digitalisierung« geht das Projekt in seine nächste Phase. Bereits im Juni 2018 wurden in einer ersten Testphase speziell konfigurierte Tablets an 35 Gefangene der Berliner JVA Heidering ausgegeben – so können sich die Insassen für ihre Zukunft außerhalb des Gefängnisses fit machen. In der nächsten Phase wird das Projekt nun auf weitere Gefangene ausgeweitet, während zugleich die angebotenen Inhalte und Dienste weiter ausgebaut werden, insbesondere Bildungsangebote und Inhalte zur Entlassungsvorbereitung. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist zudem die weitere Digitalisierung des Haftalltags. Im Projekt arbeiten Fraunhofer FOKUS und das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) im Auftrag der JVA Heidering und der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung zusammen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://s.fhg.de/resozialisierung-durch-digitalisierung

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Lutz Nentwig (Mail)

Datengestützte Steuerung in Politik und Verwaltung - Diskussion auf dem European Big Data Value Forum (BDVF) in Wien

Am 14. November 2018 diskutierten Fachexperten in Wien im Rahmen der EU Ratspräsidentschaft Österreichs auf dem BDVF darüber, wie Politikgestaltung durch Big Data Analytics unterstützt werden kann. Ausgerichtet wurde der Workshop von dem EU-geförderten Projekt »Big Policy Canvas« (BPC). Das Projekt nutzte den Workshop für die Entwicklung einer Forschungsroadmap, welche es zum Ziel hat, eine evidenzbasierte Politikgestaltung durch Big Data zu verbessern. Der ehemalige Chief Information Officer Raffaele Lillo stellte das »Data & Analytics Framework« Italiens vor. Das italienische Digitalisierungsteam möchte mit dem Framework den Austausch von Daten zwischen öffentlichen Behörden verbessern, die Nutzung offener Daten vorantreiben und Ansätze zur Datenveredlung und –analyse etablieren. Wissenschaftler der Universität Tartu in Estland berichteten wie die integrierte X-Road Plattform in diesem Kontext genutzt wird. Fraunhofer FOKUS ist Mitglied des BPC-Projektkonsortiums.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.bigpolicycanvas.eu/updates/news-events/big-policy-canvas-workshop-defining-future-decision-and-policy-making-through

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Juliane Schmeling (Mail)

Rückblick »E-Akte und DMS in Kommunen zum Erleben und Anfassen«

Was gilt es bei der Einführung von E-Akte-Lösungen im kommunalen Bereich zu beachten? Diese Frage bildete den Schwerpunkt der Veranstaltung mit über 180 TeilnehmerInnen, die gemeinsam vom Schaufenster E-Akte von Fraunhofer FOKUS mit der KGSt und Partnern des eGovernment-Labors am 31. Januar in Berlin ausgerichtet wurde. Im Mittelpunkt standen einerseits Impulsreferate als auch Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis. So stellte Fraunhofer FOKUS eine Systematik und Methodik für die Einführung einer E-Akte vor. Die Live-Präsentationen reichten von Erfahrungsberichten aus Kommunen und kommunalen IT-Dienstleistern bis zu einem Beispiel aus Dänemark, wo auf Basis eines E-Akte-Systems ein medienbruchfreier Antragsprozess für eine Arbeitslizenz für Ausländer im Regelbetrieb ist. Den Abschluss bildetet ein Impulsreferat der KGSt, die Einführungsempfehlungen mit kommunalen Praxisbeispielen untermauerte. Zu reger und kontroverser Diskussion führte die immer wiederkehrende Frage nach dem richtigen Zeitpunkt der Durchführung der Organisations- und Prozessanalyse. Das Schaufenster E-Akte und seine Laborpartner werden auch weiterhin in Forschungskooperationen und Veranstaltungen die Zukunft der E-Akte-Systeme thematisieren.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.fokus.fraunhofer.de/de/fokus/news/eakte-dms-kommunen_2019_02

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Lutz Nentwig (Mail)

DPS Newsletter eGov News
Matthias Heyde / Fraunhofer FOKUS

Kompetenzzentrum Öffentliche IT

White Paper: Internettracking

Individuelle Werbung mag passgenau für den Betrachter sein, beängstigt jedoch auch viele Internetnutzer. Zugleich begünstigen individuelle Suchergebnisse Echokammern. Basis für diese Individualisierung ist das Internettracking, mit dem oft unbemerkt sehr detailliertes Wissen über den jeweiligen Nutzer erfasst wird. Was für Unternehmen wesentlicher Teil des Geschäftsmodells ist, kann nicht nur wirtschaftliche Fehlentscheidungen jedes Einzelnen begünstigen, sondern Diskriminierung fortschreiben und die freie Meinungsbildung behindern. Wie funktioniert Internettracking heute? Was kann der Einzelne tun und wann muss der Staat eingreifen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das neue White Paper »Internettracking« des Kompetenzzentrums Öffentliche IT.

Das White Paper »Internettracking« finden Sie hier: https://www.oeffentliche-it.de/publikationen?doc=85113&title=Internettracking

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Gabriele Goldacker (Mail)

White Paper: Digitalisierung in der Praxis

Selten verlaufen Digitalisierungsprojekte so, wie es die Beschleunigungsrhetorik verspricht. Ein Großteil aller Digitalisierungsinitiativen findet in und zwischen Organisationen statt: Behörden digitalisieren ihre Geschäftsprozesse, experimentieren mit der Erschließung und Öffnung ihrer Datenschätze und entwickeln partizipative und kollaborative Softwareanwendungen. Das neue White Paper »Digitalisierungsprojekte in der Praxis« des Kompetenzzentrums Öffentliche IT nimmt Sie mit auf die Hinterbühnen der Digitalisierung in Organisationen.

Das White Paper »Digitalisierung in der Praxis« finden Sie hier: https://www.oeffentliche-it.de/publikationen?doc=92731&title=Digitalisierungsprojekte+in+der+Praxis

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Stefanie Hecht (Mail) / Holger Kurrek (Mail)

IoT zum Anfassen: Mierendorff-Grundschule zu Besuch bei Fraunhofer FOKUS

Rund 20 Schülerinnen und Schüler der Mierendorff-Grundschule besuchten gemeinsam mit drei Lehrkräften Mitte Januar Fraunhofer FOKUS. Ziel ihrer Exkursion war es, mehr über den Weg von Datenpaketen ins Internet der Dinge (IoT) zu erfahren, denn auf dem Dach der Schule ist eine selbst gebaute-Wetterstation installiert. Deren Wetterdaten gelangen von der Schule zu FOKUS und werden von hier aus ins Internet weitergeleitet. Dazu werden die Wetterdaten per Funk an das Fraunhofer FOKUS LoRaWAN-Gateway und von dort ins community-basierte The Things Network übertragen, über das IoT-Geräte im Umkreis von mehreren Kilometern mit Applikationen vernetzt werden können. Um altersgerecht zu vermitteln, wie dies funktioniert, fand speziell eine auf die jungen Gäste abgestimmte Besichtigung statt.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.fokus.fraunhofer.de/380e946a230ab6c6#

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Jens Thiemann (Mail)

Rückblick: Videos und Zusammenfassungen der Veranstaltung (Un)ergründlich verfügbar

Am 18. Oktober fand die ÖFIT-Konferenz 2018 unter dem Titel »(Un)ergründlich: Künstliche Intelligenz als Ordnungsstifterin« statt. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutierten darüber, in welcher Art und Weise Künstliche Intelligenz Gesellschaft zu ordnen vermag und welche Bedeutung intelligente Maschinen für die Menschen haben. Dabei wird immer deutlicher, dass Konflikte um Technologien gesellschaftliche Konflikte widerspiegeln. Herausforderungen wie Chancengleichheit, soziale Verträglichkeit und die Wahrung von Grundrechten bleiben gesellschaftlich zu klären. Künstliche Intelligenz ist ein Sammelbegriff, der mehr Trennschärfe erfordert, um eine Beurteilung der Auswirkungen dieser Technologien vorzunehmen.

Eine detaillierte Zusammenfassung der Veranstaltung inklusive Videos finden Sie unter https://www.oeffentliche-it.de/oefit2018

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Karoline Krenn (Mail)

DPS Newsletter Events

Events

Deutschland-Index Digitalisierung 2019
11.03.2019, Berlin (Info)

Digitaler Staat 2019
02. - 03.04.2019, Berlin (Info)

Deutschland-Index Digitalisierung 2019

Mit dem Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 untersucht das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer-Institut FOKUS zum zweiten Mal regionale Aspekte der Digitalisierung in Deutschland: Wie prägen sich regionale Unterschiede konkret aus und welche Handlungsnotwendigkeiten ergeben sich hieraus für Politik und Verwaltung? Am 11. März werden die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erstmals öffentlich vorgestellt.

Anmeldung unter: https://www.oeffentliche-it.de/deutschland-index-2019#anmeldungindex

11. März 2019, BMI Berlin, https://www.oeffentliche-it.de/deutschland-index-2019

Digitaler Staat 2019

Am 2. und 3. April lädt der Behörden Spiegel zum Verwaltungsmodernisierungskongress »Digitaler Staat« nach Berlin in das Veranstaltungszentrum KOSMOS ein. Fraunhofer FOKUS und das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) sind, wie bereits in den vergangenen Jahren, wissenschaftliche Partner des Kongresses und mit vielfältigen Diskussionsangeboten im Programm vertreten: Die Bandbreite der Vorträge und Impulse reicht dabei von »Der datafizierte Staat« über »Urbane Datenräume« bis hin zum »Deutschland-Index der Digitalisierung 2019«.

Anmeldung unter: https://www.digitaler-staat.org/

02. - 03. April 2019, Kosmos Berlin, https://www.digitaler-staat.org/

StoneOne stellt IoT-Plattform des Kooperationsprojektes SmartOrchestra vor

Die StoneOne AG, Partner unseres eGovernment-Labors, präsentiert auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand (Halle 2, C28) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die cloudbasierte S1 IoT-Plattform des Kooperationsprojekts SmartOrchestra, an dem auch Fraunhofer FOKUS beteiligt war. Über die IoT-Plattform können Verwaltungen und Unternehmen mit Bezug zu Umwelt, Wohnungswesen, Mobilität oder Industrie smarte Dienste orchestrieren, themenspezifisch adaptieren und bereitstellen. So lassen sich unter anderem Sensoren im Smart Home, die zum Beispiel auf Wärme oder Luftfeuchtigkeit reagieren, mit weiterer Haustechnik intelligent verknüpfen und nutzen.

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Mathias Petri (Mail)

cit GmbH: FIM unterstützt Kommunen bei der Umsetzung des OZG

Das Föderale Informationsmanagement, kurz FIM, soll den Verwaltungen dabei helfen, die Anforderungen aus dem Onlinezugangsverbesserungsgesetz (OZG) umzusetzen. Dieses sieht vor, dass Verwaltungen bis Ende 2022 alle digitalisierbaren Leistungen auch digital anbieten sollen. FIM ist der bundesweit einheitliche Standard für digitale Verwaltungsdienstleistungen. Er dient dazu, leicht verständliche Bürgerinformationen, einheitliche Datenfelder für Formularsysteme und standardisierte Prozessvorgaben für den Verwaltungsvollzug bereitzustellen. Die eGovernment-Plattform wie cit intelliForm unseres Laborpartners cit unterstützt den Standard.

Mehr Informationen finden Sie hier: https://www.cit.de/fim

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Klaus Wanner (Mail)

Cassini: Föderalismus im Zeichen von eGovernment

Spätestens seit dem OZG ist es für die Digitalisierung der Verwaltung gleichzeitig eine Chance und Verpflichtung, die Transaktionszahlen auf den Verwaltungsportalen signifikant zu steigern. Das GreenLab von Cassini hat daher einen Ansatz entwickelt, der Land und Kommunen systematisch bei der Bereitstellung von eGovernment-Angeboten unterstützt. Die aktive Einbindung der Kommune ist dabei der entscheidende Erfolgsfaktor. Der Ansatz sieht unter anderem die folgenden Elemente vor: die Bereitstellung von Kooperationsbaukästen, interkommunale Wettbewerbe, Auszeichnungen für kommunale Leuchtturmprojekte sowie die Auswahl von Musterkommunen zur Verprobung von Lösungen. Cassini und Fraunhofer FOKUS kooperieren seit 2016 im eGovernment-Labor zu Themen der Verwaltungsmodernisierung.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://greenlabs.cassini.de/autonomie-und-kooperation.html

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Michael Seipel (Mail)

Bundesdruckerei und iRights.Lab stellen Studie »Zukunft E-Government« vor

Welchen Nachholbedarf hat Deutschland im Bereich eGovernment? Wie können moderne Technologien erfolgreich in die Verwaltung integriert werden? Und wie finden Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit ideal zueinander? Diese und weitere Fragen werden in der Studie »Zukunft E-Government – Vorschläge für eine bürgerfreundliche und sichere Digitalisierung der Verwaltung« beantwortet. Unser Laborpartner, die Bundesdruckerei, und das iRights.Lab zeigen auf, wie eine zukunftsfähige eGovernment-Architektur aussehen sollte. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Ansatz der Bürgerzentriertheit. Das in der Studie skizzierte Bürgerportal ermöglicht den Bürgern die Datensouveränität, sie können also selbst Zugriffe auf die eigenen Daten gewähren und das Recht dazu wieder entziehen.

Die gesamte Studie finden Sie unter: https://irights-lab.de/wp-content/uploads/2018/12/bdr_studie_E_Government_RGB_V11_ES.pdf

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Patrick von Braunmühl (Mail)

Namirial: Online-Mediation zwischen Stromanbietern und Kunden mit Video-Ident und elektronischer Signatur

In Italien können Kundinnen und Kunden und Energieversorger seit nun rund einem Jahr Streitfälle rasch und effizient mittels einer Online-Konferenz beilegen. Zur Identifikation der beteiligten Personen und dem elektronischen Signieren von Dokumenten wird dabei »Namirial LiveID & eSignAnyWhere« genutzt. Bei der Gestaltung des Verfahrens wurde sowohl auf eine hohe Beweiskraft der Dokumentation der Verhandlung wie auch auf die Nichtabstreitbarkeit unterschriebener Einigungen geachtet. Die Kunden des Energieversorgers werden über Einmalpasswörter authentifiziert und Dokumente werden mit qualifizierten elektronischen Signaturen unterzeichnet. Die Basis für dieses Signaturverfahren liefern von Namirial ausgestellte Kurzzeit-Zertifikate. Fraunhofer FOKUS und Namirial entwickeln derzeit für das eGovernment-Labor einen gemeinsames Show-Case zur Nutzung von Fernsignaturen.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=n-2AbwoIuFc

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Joerg-M. Lenz (Mail)

MobileIron: Mithilfe von KI Cyber-Angriffe auf Mobilgeräte abwehren

Organisationen stehen vor der Herausforderung, sich vor Datenverlust durch immer raffiniertere Cyber-Angriffe schützen zu müssen. Ein Lösungsansatz ist ein Unified Endpoint Management System (UEM), kombiniert mit einer leistungsfähigen Mobile Threat Defense-Lösung. Darauf aufbauend hat der langjährige Laborpartner MobileIron eine App entwickelt, die bekannte und neue Bedrohungen mit Algorithmen künstlicher Intelligenz auf Mobilgeräten sofort erkennt und eingrenzt, selbst wenn das Gerät offline ist. Zudem ist das Frühwarnsystem direkt in den UEM-Client integriert – der Benutzer muss es also weder aktivieren, noch kann er es deaktivieren.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.mobileiron.com/de/endpoint-security/threat-defense

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Patrick Cadet (Mail)

PDV und procilon intensivieren Zusammenarbeit

Die PDV GmbH aus Erfurt und procilon IT-Solutions GmbH aus Leipzig, beide Laborpartner von Fraunhofer FOKUS, bauen ihre Zusammenarbeit aus und vereinbaren eine strategische Partnerschaft. Beide Unternehmen bündeln damit ihre Expertise, um digitalen Verwaltungsprozessen über den gesamten elektronischen Lebenszyklus von Dokumenten die notwendige juristische Belastbarkeit und Vertrauenswürdigkeit zu geben.

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Andreas Liefeith (Mail)

HSH nutzt VOIS-Plattform für neue Online-Dienste im Kommunalbereich

Auf Basis der fachverfahrensunabhängigen Plattform VOIS plant unser Laborpartner HSH den nächsten Schritt in der Entwicklung von Online-Diensten, die in vielen kommunalen Fachbereichen zum Einsatz kommen sollen, etwa in den Bürger-, Gewerbe- und Fischereiämtern. Mit VOIS können Kommunen – über Rechenzentren oder autonom – sowohl komplexe Fachanwendungen als auch eine neue Generation der Onlinedienste betreiben. Sie schließt einheitliche Verfahren, beispielsweise in der Authentifizierung oder im Payment, mit ein. Der Einsatz von VOIS soll moderne Verwaltungsarbeit vereinfachen und die Umsetzung des OZG unterstützen. Fraunhofer FOKUS und HSH planen im Rahmen der Laborpartnerschaft auch weiterhin, aktuelle Lösungsansätze zu überprüfen und zu präsentieren.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.vois.org

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Marietta Damm (Mail)