ÖFIT, Zukunftsdialog, digitale Gesellschaft, 2014, news
Fraunhofer FOKUS

Dritter Zukunftsdialog: Digitale Gesellschaft zum grenzenlosen Europa

News vom 18. Nov. 2014

Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung folgten der Einladung von BMI und ÖFIT am 18. November. Das grenzenlose Europa und die Chancen der Digitalisierung standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mit dem dritten Teil schloss die Veranstaltungsreihe zur Digitalen Gesellschaft, die im Sommer den städtischen und ländlichen Raum thematisierte.

Die Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe eröffnete den dritten Zukunftsdialog und betonte die Vorzüge grenzüberschreitender Mobilität, die durch die fortschreitende Digitalisierung in Europa unterstützt werde. Vor dem Hintergrund der europäischen Staaten- und Gesetzesvielfalt seien zahlreiche normative Aspekte von Bedeutung, die in der Diskussion über Europa kaum adressiert würden, stellte Prof. Dr. Christoph Hubig von der TU Darmstadt heraus.

Für die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung schlug er „Gegengifte“ wie etwa den „Neuen Biedermeier 4.0“ vor. Im Anschluss wurde aufbauend auf Einblicken in das grenzüberschreitende EU-Projekt »e-SENS« (Electronic Simple European Networked Services) in zwei parallelen Workshops die Fragen nach dem Soll und dem wahrscheinlichen Sein öffentlicher Dienstleistungen in der Zukunft diskutiert. Die Gegenüberstellung von Erwartungen und Wünschen zeigte insgesamt eine bemerkenswerte Einhelligkeit. So wurde beispielsweise die Bedeutung der Datenhoheit auch bei Mehrfachverwendung von Bürgerdaten von beiden Gruppen betont.