Mikhail Smirnov
Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin
Telefon +49 30 3463-7113
mikhail [dot] smirnov [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de
Das Projekt Ambient Networks verfolgt das Ziel, skalierbare und erschwingliche Lösungen für mobile und drahtlose 3G beyond Systeme zu erstellen. Ambient Networks bietet dazu eine fundamental neue Vision, die von der dynamischen Komposition von Netzwerke ausgeht, um ein weiteres Anwachsen der Versatzstücke und Erweiterungen existierender Netze einzudämmen. Im Projekt werden eine Reihe von Designparadigmen zur Unterstützung der Anordnung von Netzwerken, von Mobilität, vielfältigen Funkschnittstellen, Kontextsensivität usw. untersucht und in einem allgemeinen Framework in Zusammenhang gestellt. Daraus resultiert eine horizontal strukturierte, mobile Systemarchitektur mit allgemeinen Kontrollfunktionenen, die einem breiten Spektrum unterschiedlicher Anwendungen und an vielfältigen Luftschnittstellen verfügbar sind.
Das Projekt arbeitet eng mit zwei anderen FP6 Projekten zusammen: End-to-End Reconfigurability research (E2R), ein Projekt, das sich mit rekonfigurierbarer Netzwerkarchitektur befasst, Leitung Motorola, und WINNER, dessen Thema zukünftige Funkschnittstellen sind, Leitung Siemens.
Technologie
Alle Arbeiten an zukünftigen Netzwerk- und Kommunikations-Szenarien betonen zwei Hauptaspekte.

Die Ambient Network Architektur setzt sich aus den folgenden Kernkonzepten zusammen:
Ambient Control Space: Ambient Networks hat das Konzept eines Ambient Control Space (ACS) entwickelt als eine Umgebung in der eine Gruppe modularer Kontroll Funktionen koexistieren und operieren können. Die ACS umgebung basiert auf plug&play Konzepten die einen ACS bootstrap inklusive der dynamischen Ermittlung unterstützter Funktionalitäten.
Ambient Layer Model: Um „obere“ und „untere“ Grenzen der Netzwerkfunktionalität zu definieren wurden in Ambient Networks detaillierte Spezifikationen für zwei Inter-Layer Schnittstellen ausgearbeitet:
ASI: An der oberen grenze erlaubt das Ambient Service Interface (ASI) den Zugriff auf Ambient Netzwerk Funktionalitäten für höhere Schichten,
ARI: An der unteren Grenze, kapselt die Ambient Resource Interface die Fähigkeiten der zugrunde liegenden Netzwerk Infrastruktur. Datenflüsse stellen den abstrakten und fundamentalen Baustein für Datentransfer zwischen Netzwerkadressen dar.

Netzwerk Komposition: Das Projekt entwickelte das Prinzip der Netzwerk Komposition als Kernkonzept zum erreichen einer dynamischen Integration von Kontrollfunktionalität über Netzwerkgrenzen hinaus. Ein Rahmenwerk von Protokollen zur Signalisierung wurde entwickelt um die für die Netzwerk Komposition nötige Kommunikation über das Ambient Network Interface (ANI) zu unterstützen.

Die technische Vollständigkeit und Konsistenz der getätigten Ansätze wurden validiert durch Modellierung von detaillierten Anwendungsszenarien abgeleitet von zu Beginn des Projektes erarbeitetet Anwendungsfällen.
Die ersten Schritte die Forschungsergebnisse auch praktisch umzusetzen habe bereits begonnen mit der Entwicklung einer 4-stufen Migrations Strategy und der Initiierung von Standardisierungsaktivitäten in den Bereichen Netzwerk Komposition und Signalisierung. Die Ergebnisse zeigen, dass die gesetzten Ziele für die Arbeiten in den ersten zwei Jahren erreicht wurden und eine solide Basis für die Entwicklungsarbeiten, die in Phase II von Ambient Networks im Vordergrund stehen bilden.
Partner
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