Dr. Armin Wolf
Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin
Tel.: +49 30 3463 - 7469
Fax: +49 30 3463 - 997469
Armin [dot] Wolf [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de
Dr. Thomas Luckenbach
Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin
Tel.: +49 30 3463 - 7245
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Thomas [dot] Luckenbach [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de
Die Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie schwankt sehr stark. Da sie sich kaum steuern lässt, ist der Energieverbrauch gemäß dem Motto „Last folgt Produktion“ der Energieerzeugung anzupassen. Zudem kann überschüssige Energie zwischengespeichert werden, um damit spätere Unterdeckungen auszugleichen. Ein besseres Energiemanagement reduziert somit das Vorhalten und Nutzen meist fossiler Regelenergie und trägt letztlich zur Netzstabilität bei.
Für das Lastmanagement setzen die Forscher von IT4Energy constraint-basierte Scheduling- und Entscheidungsverfahren sowie entsprechende Programmierparadigmen ein. So können alle wesentlichen Randbedingungen und Freiheitsgrade bei der Steuerung und Optimierung berücksichtig werden. IT4Energy hat in diesem Bereich hocheffieziente Operations Research-Methoden entwickelt, implementiert und praktisch eingesetzt. Ergänzt durch flexible Prognosealgorithmen für Energieverbrauch und -erzeugung werden die Bedarfsprofile den Verfügbarkeitsprofilen auch kurzfristig optimal angepasst oder die notwendige Pufferung von Energieüberschüssen geplant. Um die Prognosen weiter zu verbessern, werden z.B. Wetterdaten sowie Produktions- und Verbrauchsdaten um reale Messwerte aus digitalen Verbrauchszählern (Smart Meter) und Sensoren ergänzt.
Vom Stromanbieter bis zum Endgerät sollen langfristig alle Energie-Akteure in ein intelligentes Stromnetz („Smart Grid“) integriert werden. Smart Meter erfassen die dafür benötigten Messdaten, die Informationen über Verbrauch und Produktion liefern. Die erfassten Werte werden über verschiedene Kommunikationsschnittstellen zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt, wobei strenge Anforderungen an Sicherheit und Privatsphäre zu beachten sind. Um die Messdaten direkt mit dem Netzwerk rückzukoppeln, forscht IT4Energy an der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Messwerte sollen dabei automatisch in das System zurückfließen und so eine selbstverwaltete und effiziente Steuerung der ans Netzwerk angeschlossenen Geräte ermöglichen.
Leipziger Buchmesse: IT4Energy auf dem Stand der Bundesregierung zum Thema Energiewende
Wie kann mit einem E-Book-Reader der heimische Energieverbrauch gesenkt werden? Auf dem Stand der Bundesregierung 2-H103 präsentiert IT4Energy vom 14. bis zum 17. März das enyport-Konzept im Rahmen der diesjährigen Buchmesse in Leipzig.
CeBIT 2013: enyport-app fördert Energieeffizienz zu Hause
IT4Energy stellt während der CeBIT vom 5.-9. März auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand E08 die enyport-app vor, mit der Nutzer eine Übersicht über alle aktuellen Energieverbräuche im Haushalt in Echtzeit erhalten und sogar die entsprechenden Geräte steuern können.
MWC 2013: IT4Energy präsentiert den intelligenten Papierkorb
Das Kompetenzzentrum IT4Energy stellt auf dem Mobile World Congress in Barcelona vom 25.-28. Februar 2013 einen intelligenten Papierkorb vor, der mittels Infrarot-Sensorik seinen Füllstand erkennt und diesen über Funkschnittstellen übertragen kann.
IT4Energy besucht E-world energy & water 2013
Vom 5. bis 7. Februar 2013 besuchten die Experten von IT4Energy Europas größte Leitmesse der Energie- und Wasserwirtschaft in Essen. Mit über 22.000 Fachbesuchern und 610 Ausstellern verzeichnete die E-world auch 2013 neue Rekorde.
EU Projekt CONSERN erfolgreich beendet
Ende 2012 wurde das von der EU im 7. Rahmenprogramm (FP7) geförderte Projekt CONSERN (COoperative aNd Self growing Energy awaRe Networks) erfolgreich beendet.
BMBF Projekt optimAAL erfolgreich beendet
Im Herbst 2012 wurde das Projekt optimAAL erfolgreich beendet, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde.
Fraunhofer FOKUS stärkt die Smart-Energy-Forschung
Der Wandel in der Energieversorgung verlangt nach technischen Innovationen. Insbesondere in den zukünftigen „Smart Grids“ kommt es darauf an, Angebot und Nachfrage von Energie zu messen, zu prognostizieren und sinnvoll zu verteilen.
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