Prof. Dr. Jörn von Lucke
Fraunhofer FOKUS
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10589 Berlin
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IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie: Gestaltungsoptionen, Rahmenarchitektur und technischer Lösungsvorschlag - Version 2.0 (August 2008)
Mit der bis 2009 in nationales Recht umzusetzenden EU-Dienstleistungsrichtlinie (DLR) soll der Zugang zum Europäischen Dienstleistungsmarkt vereinfacht, bestehende bürokratische Hindernisse abgebaut und die grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen in Europa gefördert werden. Das White Paper vom Fraunhofer-Institut FOKUS entwirft eine technische Architektur zur Umsetzung der Richtlinie aus wissenschaftlicher Perspektive und über nationale Grenzen hinweg. Ganz bewusst wird diese Architektur in eine anspruchsvolle Vision eingebettet, die sich nicht an den Minimalanforderungen einer 1:1-Umsetzung orientiert, sondern diese als Katalysator für ein echtes verwaltungsebenenübergreifendes One-Stop-Government mit vielfältigen Entwicklungspotentialen auffasst.
Bei dem Dokument handelt es sich um ein für den DLR-Projektbericht von Deutschland Online (DOL) zur Blaupause für eine IT-Umsetzung als Anlage bestimmtes FOKUS White Paper. Gegenüber der im März 2008 präsentierten Version 1.0 wurden für diese Überarbeitung das Fall-, das Identitäts- und das Sicherheitsmanagement stärker thematisiert, weitere Komponenten eingeführt und aus den bisherigen Implementierungen mit verschiedenen Partnern des Instituts Rückschlüsse für die technische Umsetzung gezogen. Auch in den kommenden Monaten wird das White Paper fortgeschrieben, insbesondere mit Blick auf politische Vorgaben für eine Umsetzung nach einem Stufenmodell (Roadmap) und auf künftige Erfahrungen durch prototypische Realisierungen mit FOKUS-Partnern.
Dieses FOKUS White Paper richtet sich primär an alle Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, die sich mit der IT-Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie auseinander setzen und in den kommenden Monaten Architektur- und Investitionsentscheidungen zu treffen haben. Bei den strategischen und operativen Abwägungen in zuständigen Behörden und bei potentiellen Trägern einheitlicher Ansprechpartner soll das Papier Entscheidungshilfe zu Gunsten einer wirtschaftlichen und nachhaltig angelegten verwaltungsebenenübergreifenden Umsetzung bieten.
Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS dankt insbesondere dem ISPRAT-Verein für die finanzielle Förderung des Vorhabens. Sehr wertvoll waren zudem die vielfältigen konstruktiven Beiträge des FOKUS Secure eIdentity-Labors, der Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats von ISPRAT, des DOL-Vorhabens „IT-Umsetzung der EU-DLR“, der DOL-DLR-Forschungspartner, des BITKOM, der FOKUS-Partner BEA Systems, Hewlett-Packard Deutschland, Hitachi Systems Development Laboratory, IBM Deutschland GmbH, Microsoft Deutschland GmbH, Oracle Deutschland GmbH, Software AG und T-Systems zur Überarbeitung des bisherigen White Papers.
Das Dokument ist in der Reihe „FOKUSbasic“ erschienen. Falls Sie Anmerkungen zu dem White Paper haben, senden Sie bitte Ihren Beitrag per eMail an den Editor Jörn von Lucke.
Download des White Paper
*Hinweis:
In dem White Paper konnten nur Produkte von Partnern berücksichtigt werden, die während des Untersuchungszeitraumes Partner im eGovernment-Labor waren.
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