ASCTAutomotive Services and Communication Technologies
E-HEALTHPlatforms and Solutions for Connected Healthcare
ELANElectronic Government and Applications
ESPRIElectronic Safety and Security Systems for the Public and Industries
FAMEFuture Applications and Media
IT4ENERGYSmart Metering & Energiemanagement
MOTIONModeling and Testing for System and Service Solutions
NGNINext Generation Network Infrastructures
ÖFIT
Public Information Technology
QUESTEmbedded Systems Quality Management
RESCONResource Optimized Networks
VISCOMVisual Computing
Graphic Lab
Im Graphic Lab werden innovative Visualisierungstechnologien und Interaktionsmöglichkeiten erprobt. Das Institut beherbergt neben einem portablen Kuppelprojektionssystem eines von weltweit sechs stereoskopischen Vollkuppelkinos. Hochaufgelöste stereoskopische Inhalte werden an die um 18° im Raum geneigte Vollkuppel projiziert. Um die gebogene Leinwand verzerrungsfrei, gleichmäßig scharf und in hoher Auflösung zu bespielen, wird die VISCOM eigene Software zur automatischen Kalibrierung eingesetzt. Die Kinobesucher können mit verschiedenen Interaktionskomponenten Objekte verschieben und zudem Größe und Form der Projektion bestimmen. Das Kino ist Testzentrum, repräsentative Umgebung und Ort für Workshops gleichermaßen. Hier treffen sich VISCOM-Forscher mit Content-Produzenten sowie mit potenziellen Kunden und Partnern, die Projektionsumgebungen oder Full-Domes planen und die Technologien der VISCOM-Wissenschaftler einsetzen wollen.
Die Projektionstechnologien der Wissenschaftler sind jedoch nicht auf Kuppeln beschränkt. Die von VISCOM entwickelte virtuelle Litfaßsäule beispielsweise eröffnet neue Möglichkeiten des Digital Signage. Als stereoskopisches VR Objekt Display erlaubt sie zudem das Betrachten virtueller Objekte ähnlich wie mit einem Hologramm.
Neben den Projektionssystemen werden im Graphic Lab auch Simulatoren und Bildverarbeitungssysteme für die Medizintechnik entwickelt. Mediziner können endoskopische Eingriffe virtuell trainieren. Hersteller können im Vorfeld das künftige Gerät sowie seine technischen Eigenschaften in der Simulation frühzeitig bewerten und optimieren. Schwerpunkte liegen in der Simulation der optischen und mechanischen Eigenschaften sowie der Integration innovativer Interaktionsschnittstellen. Für die echtzeitfähige Visualisierung und Bildverarbeitung kommen leistungsfähige GPU´s (Graphics Processing Units) zum Einsatz.
Ausstattung 3-D-Kuppelkino:
- Hardware: 16 Full-HD-Projektoren, Raumklang-System des Fraunhofer IDMT
- Software: Fraunhofer FOKUS ScreenPlayer, ScreenConfigurator und ShowManager
Verfahren für Simulatoren und Bildverarbeitung in der Medizintechnik:
- Hardwaresimulatoren 2-D, 3-D
- Optimierung einzelner Komponenten mit Hardware-in-the-Loop-Tests
- Modellierung von Organen 2-D, 3-D
- Echtzeitverarbeitung hochaufgelöster Bilddaten auf GPU´s
- Optisches, markerbasiertes Tracking zur Bewegungsmessung