Am 4. Dezember fiel der Startschuss für die DLR-Reihe, die Fraunhofer Fokus, Software AG und Behörden Spiegel in den nächsten Monaten gemeinsam veranstalten werden. Prof. Dr. Rado Popescu-Zeletin, Institutsleiter Fraunhofer FOKUS, betonte bei seiner Einführung die Bedeutung der Umsetzung der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie für das weitere Vorankommen des One-Stop-Government auch in Deutschland.
Auch R. Uwe Proll, Chefredakteur Behörden Spiegel, sprach in seiner Begrüßung davon, dass es keinen Sinn machen würde in der DLR-Umsetzung nur ein weiteres "offenes Fensterchen im Kalender" zu sehen, sondern dass die Dienstleistungsangebote der Verwaltung in ihrer Gesamtheit nicht nur betrachtet und gebündelt, sondern auch gegenüber dem Kunden fokussiert werden müssten. Dazu gehören neben der DLR und dem Einheitlichen Ansprechpartner (EA) auch das Bürgerbüro, das Call Center, das Portal und die normale Sprechstunde.
Über den Umsetzungsstand im Land Berlin sprach Bernhard Sprenger-Richter, Leiter des Referates Verwaltungsmodernisierung und Justiziariat im Berliner Wirtschaftssenat;für die kreisfreien und mittleren Städte schilderte wiederum Herr Carsten Hansen vom Deutschen Städte- und Gemeindebund die Chancen und Herausforderungen der DLR-Umsetzung für die Kommunen. Sascha Höcherl, Director Public Sector der Software AG, empfahl den knapp 100 anwesenden Vertretern von Ministerien, Ländern und Kommunen mit Hilfe Service Orientierter Architecturen (SOA) und des Konzepts des Business Prozess Managements (BPM) alle brauchbaren und bisher genutzten Softwarelösungen auch weiterhin zu nutzen, gegebenenfalls neu zu organisieren, aber auf keinen Fall eine komplett neuen Ansatz zu versuchen.
Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter: http://www.behoerden-spiegel.de/
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