Steigerung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit
Technologie-Plattformen sind eine Innovation in der EU-Forschungspolitik. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei den Bemühungen, die Forschung und die technologische Entwicklung in Europa zu fördern und Wissen für wirtschaftliches Wachstum einzusetzen. Die im Jahr 2000 verabschiedete Lissabon Strategie verfolgt das Ziel, über Technologieplattformen die Produktivität und Innovationsgeschwindigkeit der EU durch verschiedene (industrie-)politische Maßnahmen zu erhöhen. Durch effektive Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen können über Technologie-Plattformen die notwendigen Forschungs- und Technologieschwerpunkte mittel- und langfristig definiert sowie öffentliche und private F&E-Investitionen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene koordiniert werden.
Die auf einer Plattform zusammengeführten Bereiche werden aufgrund ihrer strategischen Bedeutung oder ihres potenziellen Beitrags zu den Zielen der Europäischen Union, d.h. wissensbasiertes Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, ausgewählt.
Europäische Technologie-Plattformen leisten so einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Europäischen Forschungsraums:
Bis 2010 soll die EU zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt werden. Nach Beschluss des Bundeskabinetts werden zudem zahlreiche Modellprojekte zur Modernisierung der Bundesverwaltung umgesetzt.
Eines der Ziele der Bundesregierung ist es, Verwaltungsverfahren mit der Wirtschaft bis 2012 möglichst vollständig elektronisch abzuwickeln zu können: Schnell, präzise und kostengünstig.
Sämtliche Bürgeranfragen sollen weitestgehend direkt in computergestützte Verwaltungsprozesse überführt und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Zuständigkeiten für Verwaltungsdienstleistungen auf den Ebenen Kommunen, Bundesländer und Bund an die zuständige Behörde weitergeleitet werden. Egal, ob es sich um die Ausstellung von Kfz-Dokumenten, Übermittlung der Geburtsurkunde oder Dokumentenanfragen handelt. Verwaltungsprozesse sollen so schneller, präziser und kostengünstiger werden.
Die Einbindung und Berücksichtigung aller Interessengruppen wie Forschungseinrichtungen, Behörden, Institutionen und Nutzergruppen wie auch Entscheidungsträger in einem bestimmten Sektor ist ebenso Voraussetzung wie das medienbruchfreie Zusammenwirken aller eingesetzten Technologien und Services. Privatwirtschaftliche Akteure können beispielsweise über Public Private Partnerships (PPP) eingebunden werden.
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