FOKUS Kompetenzzentren

Interoperabilität

 

Das Institut bündelt sein Interoperabilitäts-Know-how im „Zentrum für Interoperabilität“. Mehr zum Thema unter http://interoperability-center.com


Interoperabilität – Schlüssel für ein kooperatives, effizientes eGovernment und das Zusammenwirken heterogener IT-Systeme

eGovernment befasst sich mit dem Regieren und Verwalten im Informationszeitalter, also mit den institutionellen Strukturen von Gesellschaft, Staat und Verwaltung sowie deren technologischen Unterstützung.

Seit 1995 bearbeitet das Fraunhofer-Institut FOKUS Projekte in diesem Bereich und verfolgt das Ziel, mit anwendungsorientierter Forschung die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung voranzutreiben. Durch Bürokratieabbau, die Reorganisation von Geschäftsprozessen und die Möglichkeit des medienbruchfreien Austauschs von Daten über Organisationsgrenzen hinweg soll die öffentliche Verwaltung noch effizienter gestaltet werden. Interoperabilität ist dabei der entscheidende Faktor, um kooperatives eGovernment zwischen Unternehmen und Behörden von der kommunalen über die Landes- und Bundes- bis zur europäischen Ebene hin zu ermöglichen:

Teilweise wurden in den vergangenen Jahren Verwaltungsprozesse ohne Berücksichtigung bereits bestehender Prozesse entwickelt. Organisationen fällt es dann sehr schwer, ihre internen Strukturen an diese Abläufe anzupassen. Zudem sind zentrale fachliche Arbeitsabläufe vielfach über verschiedene Anwendungen und IT-Systeme verteilt.

Voraussetzung für zukunftsweisendes Verwaltungshandeln sind jedoch das Zusammenwirken der verschiedenen Systeme, Technologien und Produkte, eingebunden in ein gemeinsames Verständnis von Dateninhalten und unter Berücksichtigung der Veränderung von Organisationsstrukturen und Diensten.

Damit wird eine einheitliche Schnittstellentechnologie, die von allen Systemen nutzbar ist und die Zusammenarbeit innerhalb von Organisationen und über die Grenzen der eigenen Organisationseinheit hinweg ermöglicht, zur Bedingung für die erforderliche flexible Integration von Verwaltungsvorgängen und Geschäftsprozessen.

 

Einsatz standardbasierter IuK-Technologie sowie Gewährleistung der technischen, semantischen und organisatorischen Interoperabilität

Nur durch den Einsatz standardbasierter Informations- und Kommunikationstechnologie und die Gewährleistung der technischen, semantischen und organisatorischen Interoperabilität aller Systeme lässt sich der Informationsaustausch medienbruchfrei und damit technologie- und organisationsübergreifend realisieren.

Fraunhofer FOKUS bietet die technische Infrastruktur und das erforderliche Know-how, um die Interoperabilität - insbesondere zwischen Open-Source und Closed-Source Produkten, basierend auf nationalen und internationalen – herstellerneutralen und offenen Standards – hinsichtlich technischer, organisatorischer und semantischer Aspekte zu prüfen.

Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und öffentlicher Verwaltung entwickeln wir Technologien für mobile, verteilte Kommunikationsinfrastrukturen sowie Bausteine zur Integration von Technologien, Diensten und Endgeräten. Hersteller und IT-Dienstleister werden bei der Identifikation von Kompatibilitätsproblemen, der Migration von proprietären Lösungen bis zu standardbasierten Lösungen optimal unterstützt.

 

Im Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor ist Interoperabilitätsprüfung ein Schwerpunkt. Hier wird unter anderem gezeigt, wie prozessorientierte Verwaltung auf Basis serviceorientierter Architekturen funktioniert.

 

 

 


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