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Zusammenhänge und Folgen von Aktivitäten im Netz sind kaum durchschaubar. Dazu trägt unter anderem bei, dass Registrierung, Authentifizierung und Verwendung von elektronischen Identitäten heute noch Insellösungen sind, die unabhängig voneinander von jedem Diensteanbieter zur Verfügung gestellt und verwaltet werden. Die zunehmende Vernetzung macht zum einen ein Zusammenspiel dieser ‚Identitäts-Inseln’ erforderlich, zum anderen muss die Rolle des ‚Nutzers’ und dessen Umgang mit seiner ‚elektronischen Identität’ stärker berücksichtigt werden.
Nutzer können in Zukunft ihre Identitätsdaten selbstbestimmt und sicher verwalten. Jeder kann selbst festlegen, welche Daten er von sich und an wen Preis gibt. Ob in Verwaltungsangelegenheiten, der elektronischen Patientenakte, im intelligenten Heim, beim Online-Shopping, in sozialen Netzwerken oder im Auto der Zukunft. Beide Parteien stellen sich immer die Frage nach der Identität des anderen und den dazu gehörigen Berechtigungen. Wer ist das? Und was darf die Person bzw. Institution? Auch Vollmachten an andere können elektronisch erteilt, überprüft und entzogen werden. Wer darf den elektronischen Fahrzeugschein nutzen bzw. hat die Person eine Patientenverfügung erteilt und an wen?
Berechtigungen basieren auf elektronischen Identitäten: Hat die Person die Berechtigung ‚das’ zu tun, von wem wurde die Berechtigung vergeben? Eine elektronische Identität ist nicht immer mit einem bestimmten Namen verbunden, d. h. Pseudonyme, Anonymität und Rollen sind ebenfalls elektronische Identitäten. Damit jedem Nutzer ein eigenes komfortables und sicheres Identitätsmanagement möglich ist, arbeitet das Secure eIdentity-Labor am Fraunhofer-Institut FOKUS zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung an technischen und organisatorischen Lösungen.

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