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eGovernment-Architektur

Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT): Das Instrument zur  Modernisierung von Staat, Politik und öffentlicher Verwaltung

Durch eGovernment soll nicht nur die Beziehung zwischen Bürger und Verwaltung über das Internet optimiert werden. Alle wechselseitigen Beziehungen zwischen Bürgern, Wirtschaftsunternehmen, Einrichtungen im Non-Profit-Sektor, Politik, Regierung und Verwaltung sind eingeschlossen.

Um diese Interaktion zu optimieren und so effizient und nachhaltig wie möglich zu gestalten, sind unterschiedliche Anwendungsformen und –generationen der IKT, die in bestehenden Arbeitsabläufen und Entscheidungsprozessen zusammenwirken, in einer Architektur zu integrieren.

Fraunhofer FOKUS erarbeitet Vorschläge für solch eine eGovernment-Architektur.

Sie beschreibt die logische und physikalische Anordnung der Bausteine sowie die Beziehung zwischen den Bausteinen. Sie liefert unterschiedliche Sichten auf das System und ermöglicht es den E-Government-Verantwortlichen, Politikern und Bürgern, das System auf einer geeigneten Abstraktionsebene zu verstehen und eine gemeinsame Vision von E-Government zu entwickeln.

Prozessorientierung, offene Standards und Schnittstellen

Zu den wesentlichen architekturellen Aussagen der eGovernment Architektur des Bundes gehören:

  • Die Verwendung offener Standards,

  • Datenschnittstellen auf XML-Basis (XöV),

  • Überdenken und Vereinfachen vorhandener Prozesse im Zuge der Verwaltungsmodernisierung,

  • Verbinden einzelner Komponenten der eGovernment Architektur mittels standardisierter, offener Schnittstellen und die Komponentenkommunikation mittels WebServices oder Java-basierten Methodenaufrufen.

 

Die Definition der eGovernment-Architektur des Bundes erfolgt im SAGA-Standard (Standards und Architekturen für eGovernment-Anwendungen).

Somit müssen auf Basis offener Standards und offener Schnittstellen unterschiedliche Plattform-Technologien zusammenwirken und Basisdienste und Fachanwendungen problemlos integriert werden können.

Das Fraunhofer Institut FOKUS folgt diesen Paradigmen zur Verwaltungsmodernisierung. Lösungen im Bereich Verwaltungsmodernisierung werden einzig auf Basis von Prozessorientierung, Interoperabilität, offener Standards und serviceorientierter Architekturen entwickelt.

 

 


 

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