FOKUS Kompetenzzentren
Ansprechpartner

Linda Strick

Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin

Tel.: +49 (0)30 3463-7224
Fax: +49 (0)30 3463-8000

linda [dot] strick [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de

Cloud Computing

Rechnen in der Wolke - Cloud Computing als Zukunftstechnologie


Cloud Computing nutzt bestehende Techniken, um neue Lösungen zu schaffen

Aktuell zieht Cloud Computing die Aufmerksamkeit der gesamten IUK-Welt (Information und Kommunikation) auf sich. Clouds bestehen aus institutionenübergreifenden Ressourcenpools wie etwa Hardware, Entwicklungsplattformen und elektronischen Diensten. Diese Ressourcen werden virtualisiert zur Verfügung gestellt und können dynamisch konfiguriert und damit elastisch an aktuelle Anforderungen angepasst bzw. skaliert werden. Der Zugang zu diesen Ressourcen erfolgt „remote“ z.B. über das Internet. Ressourcenanbieter und -nutzer können dabei organisatorisch getrennt sein.

Organisationen, die Cloud-Ressourcen verwenden, sind selbst also nicht (oder nur zum Teil) mit der Verwaltung der Ressourcen beschäftigt - diese Aktivitäten finden beim Ressourcenanbieter statt. Für die Nutzerorganisation entfällt dadurch die Notwendigkeit, eigene Infrastruktur, Dienstplattformen und Software anzuschaffen und zu pflegen. Es werden Geschäftsmodelle möglich, die Ressourcen auf Nutzungsbasis anbieten und abrechnen, woraus ein optimierter Ressourceneinsatz resultiert.

 



Forschungsschwerpunkt FOKUS

Cloud Computing betreffend legt Fraunhofer FOKUS besonderen Wert auf das Thema Interoperabilität. Vor allem für die Nutzer von Cloud-Diensten ist es besonders wichtig, sich nicht in Abhängigkeiten mit einem Anbieter zu begeben (sogenanntes lock-in), sondern die Möglichkeit zu haben die Anbieter zu wechseln. Die Interoperabilität stellt hier daher eine große Herausforderung dar.

Interoperabilität zwischen Cloud-Anbietern impliziert Dateninteroperabilität, Schnittstellen-interoperabilität, Anwendungsinteroperabilität, Transaktionssicherheit und Sicherheit im Allgemeinen.




Der elektronische Safe als vertrauenswürdiger Cloud Service

Cloud-Services können vor allem durch einen preisgünstigen Betrieb, hohe Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit überzeugen. Allerdings ist das fehlende Vertrauen in existierende Konzepte für Datenschutz und Datensicherheit derzeit das größte Hemmnis für eine schnelle Marktentwicklung.

Ein wesentlicher Gewinn wäre daher die Schaffung nachweislich vertrauenswürdiger Infrastrukturen zur Verarbeitung und Lagerung sensitiver Daten der Kunden. Hierfür wurden am Fraunhofer-Institut FOKUS im Rahmen des Projektes „Elektronischer Safe für Daten und Dokumente“ Lösungsansätze konzipiert, die möglicherweise auf Cloud-Services zu übertragen sind. In Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt wird die Realisierung von elektronischen Safes mit Hilfe von Cloud konzeptionell erarbeitet.

Die Integration des Safes in die Umgebung der Cloud-Anbieter erfordert eine Anpassung der eSafe-Protokolle und -Modelle. Dies beinhaltet u.a. die Behandlung neuer Angreifermodelle. Die starken Unterschiede in der Bereitstellung von Cloud-Services erfordern Adaptoren zur Anbindung des Safes an die Modelle der Cloud-Anbieter.

Darüber hinaus wird das verteilte Arbeiten mit Daten und Dokumenten untersucht, die in den vertrauenswürdigen Infrastrukturen auf Basis von Cloud-Services abgelegt sind. Unter Einbeziehung von Vertretern aus Behörden und öffentlichen Einrichtungen wird der moderne Behördenarbeitsplatz dazu um den Zugriff auf vertrauenswürdige Infrastrukturen in der Cloud erweitert.

Die Broschüre zum Cloud Computing finden Sie hier.


Seite Drucken

  zurück     nach oben  

Ansprechpartner

Linda Strick

Fraunhofer FOKUS
Kaiserin-Augusta-Allee 31
10589 Berlin

Tel.: +49 (0)30 3463-7224
Fax: +49 (0)30 3463-8000

linda [dot] strick [at] fokus [dot] fraunhofer [dot] de