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Microsoft Interoperabilität

Microsoft bietet automatisierte Verwaltungsprozesse an, die Integration von Fachanwendungen und den Datenaustausch mit anderen Verwaltungen, Unternehmen und Bürgern.

Das hersteller- und technologieunabhängige Fraunhofer FOKUS eGovernment-Labor untersucht, ob Microsoft dieses Versprechen halten kann und evaluiert die neuesten Microsoft-eGovernmentprodukte. Schwerpunkt ist hier die Frage, ob der Austausch von Informationen aus Dokumenten verschiedener Office-Programme und die technologieübergreifende Zusammenarbeit von Fachverfahren komfortabel ist und mit Produkten und Technologien anderer Hersteller auch aus dem OpenSource-Bereich verknüpft werden kann.

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ZIELE

Es wird geprüft, ob und wie die in Office-Dokumenten enthaltenen Informationen in verschiedene Produkte anderer Hersteller importierbar sind und dort weiter verarbeitet werden können. Ebenfalls wird untersucht, ob und wie der Informationsaustausch von Office-Systemen und unterschiedlichen eGovernment-Plattformen erfolgt. Beides ist entscheidend, um den Aufbau nahtloser, d.h. organisationsübergreifender und medienbruchfreier eGovernment-Strukturen unter Einbeziehung von Office-Programmen zu gewährleisten.

Erste Ergebnisse: Die in Microsoft-Dokumenten enthaltenen Informationen sind auf Fachverfahren, Datenbanken, Workflow-/Prozess Management-Systeme, an andere Office Dokumente sowie auf OpenOffice-Dokumente übertragbar und können dort weiter verarbeitet werden.

Grundlage dafür ist die Unterstützung von offenen Standards – hier XML-Technologien – durch Microsoft Office 2003. Die Nutzung der in MS Office Dokumenten enthaltenen Information in verteilten Geschäftsprozessen ist einfach umsetzbar, z. B. bei einem einfachen Formular in wenigen Stunden. Grundlage dafür ist die in Office 2003 eingebaute Unterstützung von XML-Technologien, die z. B. Strukturen von eingelesenen XML-Dokumenten erkennen und somit den Integrationsaufwand reduzieren kann. In Bezug auf die Anwendungsinteroperabilität können Fachverfahren auf der Microsoft Lösungsplattform E-Government Starter Kit 2.0 (.Net/Biztalk2004) mit Fachverfahren auf anderen Plattformen zusammen arbeiten. Grundlage dafür ist die Unterstützung von offenen Standards – hier WebService-Technologien, die mit Systemen anderer Hersteller – z. B. ORACLE BPEL Process Manager – interoperabel sind.

 

Fazit

Die Entwicklung offener Standards ist aus technologischer Sicht so weit fortgeschritten, dass dem Aufbau einer nahtlosen Infrastruktur für eGovernment-Prozesse nichts mehr im Wege steht. Produkte, die offene Standards – z.B. XML, WebServices – unterstützen, fördern die Zusammenarbeit verschiedener Verwaltungsorganisationen, das Zusammenwirken von Backend- und Frontendsystemen – und ermöglichen es, dass gewohnte Office-Arbeitsumgebungen eingesetzt werden können.

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TECHNOLOGIE

Eingesetzte Standards und Technologien

Dokumenten-Interoperabilität

 

Genutzte Standards

  • (W3C),XML, XSD, XSLT, SOAP, WSDL

    Genutzte Technologien

  • Open Office Writer

  • Microsoft Office 2003 Word Professional

  • Microsoft Lösungsplattform E-Government Starterkit 2.0 (.NET, Biztalk2004)

  • Oracle BPEL Process Manager (J2EE)

  • Application-Interoperabilität

 

Genutzte Standards (W3C)

  • XML, XSD, XSLT, SOAP, WSDL

  • Business Process Execution Language (BPEL) (OASIS)

  • WebService Interoperability Empfehlungen (WS-I)

  • Standards und Architekturen für eGovernment (SAGA 2.0)

 

Genutzte Technologien

  • Microsoft Lösungsplattform E-Government Starterkit 2.0

  • (.NET, Biztalk2004)

  • Oracle BPEL Process Manager (J2EE)

  • Fachverfahren Personenstandswesen (Autista)

  • Fachverfahren Einwohnerwesen (Meso)

  • Basisdienste: Formular Server (Lucom)

  • Web Browser

  • Formular Service

  • MS Office 2003 Word Professional

  • OpenOffice Writer

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