Die europäische Kommission fördert derzeit die Forschung im Bereich neuer "Collaboration Tools" und eWorking-Umgebungen, um fortschrittliche kollaborative Technologien zu entwickeln. Gleichzeitig wächst die Notwendigkeit, tiefer in die Untersuchung der Auswirkungen, Potentiale und Dynamik dieses technischen Fortschritts einzutauchen, um den politischen Prozess mit diesem Wissen zu speisen. Diese Untersuchungen bilden das Hauptziel des EACE-Projektes.
Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Empfehlungen für die Beschleunigung der Akzeptanz von eCWEs (collaborative working environment) bzw. NGCWEs (next generation collaborative working environment) unter Berücksichtigung der allgemeinen EU Richtlinien-Entwicklungen innerhalb der Informationsgesellschaft. (z.B. Lisbon Strategy, i2010, European Employment Strategy etc.).
Das Projekt eACE wird Forschung durchführen zum Thema eCWE bzw. NGCWE, um ein besseres Verständnis zu den organisatorischen, sozioökonomischen und verhaltensbedingten regulierenden Faktoren, die die Akzeptanz von elektronischen collabaration tools am Arbeitsplatz beeinflussen, zu erreichen.
• mögliche Rolle und Einfluss von Pattern im Entwurf von e-CWEs
• aktuelle Trends in der Entwicklung von e-CWEs, die die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellen
• der Notwendigkeit gemeinschaftlicher Arbeitsumgebungen für moderne Kollaborationsumgebungen und deren Kompatibilität mit den vorhandenen Technologien
• den Auswirkungen der oben genannten Faktoren auf die zukünftige Politik-Entwicklung.
Praktisch will das Projekt eACE seine Ziele erreichen durch:
• Identifikation der Auswirkungen der oben genannten Faktoren auf Kollaborationsumgebungen
• den Beweis der theoretischen und empirischen Hypothese und deren Auswertung mittels Validierungs-Prototypen;
• die Übersetzung des erarbeiteten Wissens in spezifische Empfehlungen für EU-Richtlinien.
Ein zentraler Punkt des Projektes ist sein Validierungsansatz. Danach werden die Ergebnisse der theoretischen und empirischen Forschung ausgewertet und dann in in Handlungsempfehlungen umgewandelt. Die prototypischen Implementierungen bestehen auf einer erweiterten Fassung der vorhandenen MERMIG-Plattform. Die technischen Erweiterungen der MERMIG-Plattform, die für die realistische Testumgebung notwendig sind, beinhalten folgende Punkte:
• Kontextualisierung und Inhalt
• Ontologien für Zusammenarbeit
• Group level security, Privatsphäre und trust
• Interoperable Referenz-Architektur
Diese sind die vier technischen Hauptziele von eACE
• Fraunhofer Institute FOKUS, Germany
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