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Prototypische Implementierung von drei Online Bürgerdiensten auf einer SOA Infrastruktur

HERAUSFORDERUNG

Die Grundlage für die durchgeführten Arbeiten im Rahmen des Projektes ist das beschlossene Programm „ServiceStadt Berlin“ zur Weiterführung der Verwal-tungsmodernisierung der Senatsentscheidung vom 12. Juni 2007:

"… Mit dem Programm soll der Zugang zu den Dienstleistungen erleichtert und Verwaltungsprozesse vereinfacht werden. Deshalb werden die Zugangsmöglichkeiten für öffentliche Dienstleistungen gleichrangig ausgebaut, und zwar unabhängig davon, ob sie unmittelbar persönlich, telefonisch oder elektronisch erfolgen. Leitprojekte der Modernisierung in dieser Legislaturperiode sind fünf E-Government-Projekte:

  • die elektronische Bereitstellung aller internetfähigen Dienstleistungen der Berliner Bürgerämter,

  • die Weiterentwicklung des "Berlin-Telefons" zur zentralen Servicenummer "115",

  • die Einrichtung einheitlicher Ansprechpartner und die elektronische Verfahrensabwicklung für EU-Dienstleister,

  • die elektronische Melderegisterauskunft und

  • die elektronische Baugenehmigung.

..." (aus: www.berlin.de/verwaltungsmodernisierung/servicestadt-berlin/index.html )


AUFGABENSTELLUNG/ZIEL

Um für die identifizierten Bürgerdienste gleiche Voraussetzungen zu schaffen und zu evaluieren, wurden folgende drei Dienste identifiziert, die als Prototypen mit unterschiedlichen Anforderungen umgesetzt werden.

  • Online-Briefwahlantrag

  • Online-Melderegisterauskunft für Private und

  • Online-Anmeldung einer Berliner Wohnung (Ummeldung innerhalb Berlins) mit Adressänderung im Fahrzeugschein

Diese Dienste werden im Rahmen eines Projekts in Zusammenarbeit der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, des Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten und des ITDZ Berlin unter Nutzung des E-Government-Labors des Fraunhofer Instituts FOKUS umgesetzt.

In anschließenden Modulen soll die Entwicklung weiterer Dienstleistungen stattfinden. So kann auf den Erkenntnissen der Entwicklung der Prototypen aufgebaut werden und es sind aufwandsparende Synergieeffekte zu erwarten. Darüber hinaus werden die gewonnenen Erkenntnisse dokumentiert, um so für Folgeprojekte Vorgehensempfehlungen zu geben.

Neben dem klassischen Briefkontakt, der auch weiterhin erhalten bleibt, den Bürgerämtern und dem sich wachsender Beliebtheit erfreuenden Berlin Telefon, das als eine der D115 Testregionen fungiert, sollen eine Reihe von Diensten über ein Portal Online gestellt und die Eingaben einer direkten und weitgehend automatischen Bearbeitung zugeleitet werden.

Online Bürgerdienste

Quelle: Ralf Ganser, SenInnSport Berlin, IT-Kompetenzzentrum

Von dieser Weiterentwicklung von Zugangswegen zu Verwaltungsdienstleistun-gen, sind im Berliner Kontext drei Bereiche betroffen: Die Bereitstellung eines Transaktionsportals für Online Anfragen und Anträge, die Gestaltung der Prozesse für die Abläufe der Online Dienste und die Anbindung an bestehende Verfahren, die ggf. für diese Aufgaben angepasst und erweitert werden müssen.


RAHMENBEDINGUNGEN

Die im Projekt „Online Bürgerdienste“ umgesetzten/umzusetzenden Dienste müssen sich in die Infrastruktur des Landes Berlin einfügen und sollen auch dort betrieben werden. Daher gelten die generellen Randbedingungen an eine SOA Diensteplattform des Dienstleisters im Land Berlin, dem IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin).


Beispiel

Online Bürgerdienste

Die Neuerungen, die durch Online Bügerdienste geschaffen werden sollen, lassen sich vereinfacht an dem Beispiel  BRIEFWAHLANTRAG zeigen:

 

Heute:

Präsentation1

Morgen:
Carolin


 

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