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Pressemitteilungen

SIIT 2011
Europäische Kommission stellt Sonderregelung bei ITK-Standards vor

07.10.2011

„Standardisierung unterstützt nicht nur die zeitnahe und kostengünstige Marktimplementierung innovativer IT-Produkte und Systeme durch die Entwicklung von Schnittstellen und interoperablen Lösungen, sondern auch die Kollaboration aller Beteiligten im Forschungs- & Entwicklungsprozess“, sagt Professor Knut Blind, Leiter des Forschungsfeldes Public Innovation bei Fraunhofer FOKUS und Professor für Innovationsökonomie an der TU Berlin.

Im Rahmen der SIIT Konferenz 2011 stellte  die Europäische Kommission ihre Sonderregelung bezüglich der Standards im ITK-Sektor vor. Bislang konnten nur Standards staatlich anerkannter Normungsorganisationen in öffentlichen Ausschreibungen von ITK- Produkten und -Dienstleistungen verwendet werden. Künftig sollen auch andere internationale Standards, wie zum Beispiel HTML und WLAN zulässig werden. Durch die Zulassung von Standards aus nicht-staatlich anerkannten Normungsorganisationen werden Ausschreibungen einfacher und transparenter gestaltet.

Vollständige PM (im pdf-Format)


 

Gemeinsame Pressemitteilung von Fraunhofer FOKUS, Bundesdruckerei und Deutschem Städte- und Gemeindebund

04.2011

Gemeinsame Veranstaltung der Bundesdruckerei, des Deutschen Städte- und Gemeindebunds und des Fraunhofer-Instituts FOKUS zur Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises

„Wer macht uns fit für den eID-Alltag“, unter diesem Motto haben die Bundesdruckerei, der Deutschen Städte- und Gemeindebund und das Fraunhofer-Institut FOKUS am 12. April  2011 zu einer Veranstaltung geladen, die den neuen Personalausweis und seine Online-Ausweisfunktion auf der Agenda hatte.

Der Informationstag richtete sich vor allem an kommunale Verwaltungen und somit an die zukünftigen Anbieter von eGovernment-Dienstleistungen mit dem neuen Ausweisdokument.

Ulrich Hamann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei, betonte: „Die Bundesdruckerei sieht die öffentliche Verwaltung in einer führenden Rolle, die Akzeptanz der eID-Funktion des neuen Personalausweises zu fördern. Hier wollen wir Möglichkeiten zum Austausch bieten und Unterstützung leisten.“ 

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Auch Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, unterstrich in seiner Begrüßung: „Der neue Personalausweis birgt nicht nur viele Vorteile für Bürger und die öffentliche Verwaltung, sondern wird auch hohen Sicherheitsstandards und datenschutzrechtlichen Fragestellungen gerecht.“

Neben einem praxisnahen Überblick über die innovative Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises stand vor allem die Frage im Vordergrund, wie Städte und Gemeinden diese effizient für ihre Verwaltung nutzen können. Dabei schilderten ein Landesportalbetreiber und ein kommunaler Verfahrensentwickler ihre persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung eines solchen Projektes.

Prof. Dr. Radu Popescu-Zeletin, Leiter des Fraunhofer-Institut FOKUS, sagte: „Die Potentiale von eGovernment-Lösungen für den neuen Personalausweis sind noch lange nicht ausgeschöpft. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung innovativer Anwendungen weiter voranzutreiben.“

Neben vielen, vor allem praxisorientierten, Anwenderberichten informierten die Referenten auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie technische und organisatorische Anforderungen an die Einbindung der Online-Ausweisfunktion und gaben Anreize für weitere Einsatzmöglichkeiten des neuen Personalausweises.

Aufgrund der hohen Nachfrage und des Interesses an weiteren Veranstaltungen zum Thema neuer Personalausweis im Verwaltungskontext, werden die Bundesdruckerei, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und das Fraunhofer-Institut FOKUS einen weiteren eID-Informationstag im Mai dieses Jahres anbieten.

 


 

FOKUS unter den Gewinnern des Trusted-Cloud-Wettbewerbs

03.2011

Dem umsetzungsstarken Projektkonsortium bestehend aus dem ITDienstleistungszentrum Berlin (Konsortialführer), HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH, MY-HAMMER AG, den Fraunhofer-Instituten für Offene Kommunikationssysteme FOKUS und Software- und Systemtechnik ISST, Siemens IT-Solutions and Services GmbH sowie der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin gelang es, sich mit „goBerlin“ am 01. März 2011 unter 116 Bewerbern durchzusetzen.

Das Vorhaben „goBerlin“ realisiert einen auf Cloud-Technologien basierenden sicheren und vertr auenswürdigen Dienste-Marktplatz für Bürger, Wirtschaft und Verwaltung zur kooperativen Erbringung von öffentlichen und damit verbundenen gewerblichen Leistungen.

Mit „goBerlin“ werden mittelständische Unternehmen als Nutzer und Bereitsteller von (IT-)Diensten in die eGovernment-Wertschöpfungskette integriert. Die Eröffnung dieses kooperativen Dienste-Marktes bietet ein hohes wirtschaftliches Potenzial für Unternehmen und Verwaltungen.

Aufbauend auf den bereits bestehenden Cloud-Infrastrukturangeboten des öffentlichen IT-Dienstleisters ITDZ Berlin, wird im Projekt ein Marktplatz mit wiederverwendbaren Basiskomponenten und Diensten aus Wirtschaft und Verwaltung bereitgestellt. Im Projekt entsteht somit eine Entwicklungsplattform für innovative Apps und Software-as-a-Service-Angebote zur Unterstützung aller Lebenslagen.

Neben den technischen Cloud-Aspekten betrachtet „goBerlin“ auch die mit der Projektrealisierung verbundenen rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Herausforderungen.

Besondere Berücksichtigung finden dabei kooperative Prozesse aus Verwaltung und Wirtschaft sowie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Im Rahmen der Pilotierung für den Großraum Berlin werden beispielhaft integrierte Dienstleistungsangebote zur Unterstützung der Lebenslage „Umzug“ geschaffen. Die Initiierung einer Entwickler- und Nutzer-Community zur Weiterentwicklung des Dienste-Marktplatzes ist integraler Bestandteil der Projektumsetzung.

 


 

CeBIT 2011: Kompetenzzentrum neuer Personalausweis mit eigener nPA-Anwendung

03.2011

 

Berlin, Hannover – Auf der Website des Kompetenzzentrums neuer Personalausweis (www.ccepa.de) steht ab heute ein neuer Broschüren-Dienst bereit, bei dem sich Bürger mit der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises einfach und schnell für den Download von Informationsmaterial legitimieren können.

Die von Fraunhofer FOKUS, der ]init[ AG für Digitale Kommunikation und der Bundesdruckerei GmbH realisierte Anwendung demonstriert die Vorteile der Online-Ausweisfunktion gegenüber CAPTCHA-Verfahren zur Authentisierung. Dies betonen Jens Fromm, Leiter des Test-und Demonstrationszentrums neuer Personalausweis am Fraunhofer FOKUS, Dirk Stocksmeier, Vorstandsvorsitzender ]init[ AG und Dr. Matthias Merx, Bereichsleiter Trusted Solutions bei der Bundesdruckerei GmbH anlässlich der Freischaltung des neuen Dienstes heute auf der CeBIT. Mit dem gemeinsamen Angebot soll Bürgern der praktische Nutzen des neuen Personalausweises bei alltäglichen Interaktionen im Internet verdeutlicht und so die Akzeptanz der Online-Ausweisfunktion weiter gesteigert werden.

Zukünftig hat der Bürger auf https://www.ccepa.de/testportal die Wahl, ob er die Online-Ausweisfunktion oder das CAPTCHA-Verfahren für das Auslösen eines Downloads nutzt. Bei letzterem stellt der Diensteanbieter durch das Abtippen eines verzerrten Buchstabensalats sicher, dass der Download von einem Menschen und nicht über automatisierte Skripte durchgeführt wird. Schneller und einfacher ist die Identifizierung mit der datensparsamen Pseudonym-Funktion des neuen Personalausweises, bei der keine persönlichen Daten übertragen werden. Zusätzlich wird geprüft, ob der Nutzer über 18 Jahre alt, d.h. im geschäftsfähigen Alter ist und einen deutschen Personalausweis besitzt.

Auf der CeBIT wird der neue Dienst des Kompetenzzentrums am Stand von Fraunhofer FOKUS in Halle 9 Stand A 36 vorgestellt.

Das Kompetenzzentrum neuer Personalausweis

Das Kompetenzzentrum neuer Personalausweis informiert, berät und gibt technische, sicherheitstechnische und organisatorische Hilfestellungen für IT-Entscheider aus Wirtschaft und Verwaltung zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises und bereitet Erfahrungen und Anforderungen aus der Nutzung potentielle Anwender auf. Das Kompetenzzentrum wird unter Leitung des Beratungsunternehmens Bearing Point mit den beiden Fraunhofer Instituten Fraunhofer FOKUS und Fraunhofer SIT sowie Steria Mummert Consulting geführt.

Das Test- und Demonstrationszentrum

Das Test- und Demonstrationszentrum (TDZ) im Fraunhofer FOKUS stellt den Kernbereich des Kompetenzzentrums neuer Personalausweis dar. Im TDZ werden Diensteanbietern die Funktionalitäten des neuen Personalausweises demonstriert und neue Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung der Anforderungen des neuen Personalausweises diskutiert. Das TDZ dient als zentraler Anlauf- und Informationspunkt für interessierte Besucher aus der öffentlichen Verwaltung, der Wirtschaft und der Presse. Neben technischen und organisatorischen Informationen über den neuen Personalausweis und seinen Einsatz im E-Government und E-Business, präsentiert das TDZ technische Komponenten wie die AusweisApp, Lesegeräte und eID-Server verschiedener Anbieter.

 


 

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