eGovernment Szenarien auf der CeBIT
Für Fraunhofer FOKUS war die CeBIT 2011 eine gute Gelegenheit, um Interessierte mit konkreten und multimedial aufbereiteten Szenarien für die eGovernment-Lösungen des Instituts zu begeistern. Neben den Anwendungsbeispielen zum neuen Personalausweis wurden auch Szenarien zum Prozess-Daten-Beschleuniger P23R präsentiert und mit dem Anliegenmanagement-System „FixMyStadt“ ein Beispiel für den Einsatz von Mashups im eGovernment gezeigt. Ein Schwerpunkt der Messe war die Cloud-Technologie.

FOKUS präsentierte hierzu Szenarien zur Nutzung von Cloud-Potentialen für die öffentliche Verwaltung und konnte damit auch in wichtigen Medien, wie der „Zeit“ oder dem „ZDF-Fernsehen“ Aufmerksamkeit erregen. Weitere Themen waren ÖPP für eGovernment, Anwendungsszenarien des E-Postbriefs in der Verwaltung, offene Daten für smarte Städte sowie das Zentrum für Interoperabilität.
Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Themen finden Sie hier im Newsletter sowie auf unseren Webseiten und den Pressematerialien zur CeBIT.
Informationen:
www.fokus.fraunhofer.de/de/elan/news_events/events/cebit/index.html
FOKUS und IBM präsentierten Open Data-Szenario zur Cebit
Im Rahmen von Open-Government-Initiativen gewinnt der Zugriff auf offene Daten (Open Data) zunehmend an Bedeutung. Anhand verschiedener Musterszenarien mit Bezug zum Land Berlin werden in dem Szenario „Berlin City Data Cloud“ Möglichkeiten der Auswertung, Aggregation und Integration von offenen Daten gezeigt. Aus der öffentlichen Nutzung von Daten der Verwaltung sowie von kleinen und mittleren Unternehmen mit dem Feedback von Bürgern wurde ein neues Konzept entwickelt. IBM unterstützt das Vorhaben im Rahmen seiner Smarter Cities Initiative. Dabei können verschiedene Technologien wie z. B. IBM Cloud-Technologie zum Einsatz kommen.
Projekt "goBerlin" Gewinner des „Trusted Cloud“-Wettbewerbs
Das geplante Projekt „goBerlin“ soll es Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung ermöglichen, künftig nicht nur sichere und vertrauenswürdige, sondern auch kooperative Cloud-Dienste zu nutzen. Dabei werden mittelständische Unternehmen als Nutzer und Bereitsteller von (IT)-Diensten in die eGovernment-Wertschöpfungskette integriert. Die Eröffnung dieses kooperativen Dienste-Markts bietet ein hohes wirtschaftliches Potenzial für Unternehmen und Verwaltungen. Auf der CeBIT 2011 wurde „goBerlin“ in dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgelobten Technologie-Wettbewerb „Trusted Cloud“ als ein Siegerprojekt gekürt – und konnte sich unter 116 Bewerbern durchsetzen.

Mit FOKUS im Projektkonsortium sind: Fraunhofer ISST, HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH, MY-HAMMER AG, Siemens IT-Solutions and Services GmbH, IT-Dienstleistungszentrum Berlin sowie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin.
P23R auf der CeBIT und beim dbb-Kongress „neue Verwaltung“ im Mai
Gleich an drei Ständen konnten CeBIT-Besucher sich dieses Jahr über P23R informieren. Am Stand des BMI, des P23R-Pilotpartners Datev und der Fraunhofer-Gesellschaft wurde das P23R-Prinzip erläutert und ein web-basierter Demonstrator präsentiert. Der Demonstrator visualisiert die Funktionen des P23R-Systems für Unternehmen und verdeutlicht dessen Nutzen; ein iPad-basierter Showcase illustriert zudem das zugrundeliegende P23R-Prinzip.

(IT-Direktor Martin Schallbruch und sein Stellvertreter Peter Batt bei der Stand-Party des BMI)
Die nächste Möglichkeit sich über das Projektvorhaben zu informieren bietet der „12. dbb-Kongress neue Verwaltung“ (Leipzig, 10.-11. Mai). Am Gemeinschaftsstand des Fraunhofer E-Government-Zentrums wird dort neben Demonstrator und Showcase erstmals der P23R-Methodenleitfaden vorgestellt.
Informationen:
www.p23r.de
Broschüren-Download mit dem neuen Personalausweis
Auf der Wissens- und Kommunikationsplattform zum neuen Personalausweis www.ccepa.de steht seit dem 1. März ein neuer Broschüren-Dienst bereit, der mit der Online-Ausweisfunktion des neuen Personalausweises eine einfache und schnelle Legitimierung für den Download von Informationsmaterial ermöglicht. Zukünftig hat der Nutzer die Wahl, entweder die Online-Ausweisfunktion oder das CAPTCHA-Verfahren für das Auslösen eines Downloads zu verwenden. Dabei werden keine weiteren persönlichen Daten, außer einer karten- und dienstespezifischen Nummer, übertragen. Zusätzlich wird geprüft, ob der Nutzer über 18 Jahre alt, d. h. im ge-schäftsfähigen Alter ist. Auch werden keine Daten gespeichert.

Personalausweis und Health Vault Assignio mit Siemens und Microsoft
Der Bürger als sein eigener Gesundheitsmanager - so der Leitsatz für die neue Gesundheitsplattform Assignio. Sie ermöglicht es, die eigenen Gesundheitsdaten zu speichern, einfach zu verwalten und sie in freier Entscheidung mit Ärzten, Kranken-häusern und Apotheken auszutauschen. Fraunhofer FOKUS hat hierbei gemeinsam mit Microsoft und Siemens ein Szenario mit dem Personalausweis, U-Prove und dem Produkt Health Vault von Microsoft aufgebaut. Dieses wurde während der CeBIT von Siemens und Fraunhofer FOKUS gezeigt.
Der Aufbau einer wirtschaftlichen Kommunikationsinfrastruktur für eJustice bzw. eGovernment-Anwendungen ist das Ziel des „Deutschland Online-Projektes S.A.F.E.“. Durch die Koppelung von InfoCards / CardSpace mit dem Autent-eID-Server der Firma bos wurde eine Möglichkeit entwickelt, wie der Personalausweis eingesetzt werden kann, um unterschiedliche Rolleninhaber (Amtsrichter, Bürger) sicher und vertrauenswürdig gegenüber der S.A.F.E.-Infrastruktur zu identifizieren. Das von bos mit Unterstützung von Fraunhofer FOKUS entwickelte Szenario war während der CeBIT sowohl auf den Ständen der beiden Partner, als auch auf dem Stand von Nordrhein-Westfalen zu sehen.

„AusweisÄppchen“ im Bankensektor und TV-Anwendung
Gemeinsam mit der Bundesdruckerei präsentierte Fraunhofer FOKUS während der CeBIT ein schlankes Browser-Plug-In im Entwicklungsprozess, welches für die Eröff-nung eines Bankkontos wie die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises genutzt werden kann. Das Szenario wurde sowohl am Partner-Stand der Bundesdruckerei, als auch am FOKUS-Stand gezeigt. Darüber hinaus wurde gemeinsam mit der Bundesdruckerei Innovation präsentiert, wie der Personalausweis auch auf einem handelsüblichen Fernseher genutzt werden könnte.

myID.privat mit dem Identity-Cockpit
Fraunhofer FOKUS erforscht innovative Potentiale des Identitätsmanagements basie-rend auf elektronischen Identitätsdokumenten und in geeigneten Anwendungssze-narien. Im Rahmen des Forschungsprojektes myID des Landes Berlin entwickelte FOKUS ein Identity-Cockpit, in dem unterschiedliche Attribute, wie Kontodaten und Daten aus dem Personalausweis lokal zusammengeführt werden. Damit können bestimmte Nachweise datenschutz- und nutzerfreundlich verwendet werden. Dieses Projekt wurde während der CeBIT auf dem FOKUS-Stand präsentiert.
„MeinAusweis" Der neue Personalausweis hat jetzt seine eigene iPhone-App
Pünktlich zur CeBIT 2011 hat FOKUS die iPhoneApp „MeinAusweis“ fertiggestellt. Mit „MeinAusweis“ können jederzeit Informationen zum neuen Personalausweis abgerufen werden. . Als zusätzliches Feature kann man ein individuelles Ausweismuster mit persönlichem Foto erstellen und per E-Mail versenden.
„MeinAusweis“ steht unter www.itunes.com/app/MeinAusweis zum Download bereit.
Projekt RISERid erfolgreich abgeschlossen
Am 17. Februar wurde der erfolgreiche Abschluss der länderübergreifenden Einführung der Europäischen Meldeauskunft RISER gefeiert. RISER verarbeitet Melderegisteranfragen von bereits 12 europäischen Staaten und erhielt nun das Datenschutz-Gütesiegel EuroPriSe des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD). Für die Europäische Kommission ist RISER damit ein Beispiel für eine erfolgreiche Etablierung grenzüberschreitender eGovernment-Dienste. Fraunhofer FOKUS begleitete das Projekt seit den Anfängen im Jahr 2004 und war für die Qualitätssicherungsprozesse verantwortlich.

QualiPSo- Projekt hat seine Ziele erreicht
Nach vier Jahren intensiver Arbeit an einer der größten Open-Source-Initiativen – dem QualiPSo Projekt – zieht FOKUS mit seinen Partnern die Schlussbilanz. Mit Un-terstützung der EU-Kommission wurden darin Methoden und Werkzeuge entwickelt, mit deren Hilfe Fragen zur rechtlichen Dimension, Qualität und Vertrauenswürdigkeit im Zusammenhang mit Entwicklung und Einsatz von Open Source Software beant-wortet werden können. Es wurde ein internationales Netzwerk von QualiPSo-Kompetenzzentren mit Mitgliedern in Deutschland, Spanien, Italien, Polen, Brasilien, China und Japan aufgebaut. QualiPSo in Deutschland unterstützt - organisiert von FOKUS - IT-Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bei der Entwicklung und Nutzung von Open Source basierten Lösungen.

IOP-Zentrum launcht englischsprachige Webseite
Der Online-Auftritt des Zentrums für Interoperabilität ist nun auch in englischer Sprache abrufbar. Die Webseite dient als zentrale Anlaufstelle und Informationsknotenpunkt für alle Aspekte und Fragen rund um das Thema Interoperabilität und bietet einen einheitlichen Einstiegspunkt zu den verschiedenen Interoperabilitäts-Laboren als Aktionsort für die Entwicklung und Bewertung interoperabler Lösungen, sowie für Beratung und Unterstützung.

Informationen:
www.interoperability-center.com/en/home
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